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Gefragte Skills 2025: Die Kombination von Technologie, Daten und Design sind die Zukunft der Arbeit

Technologisches Design und Programmierung, Kreativität, Originalität, Initiative sowie komplexes Problemlösungsverhalten und innovatives Denken sind laut dem aktuellen „The Future of Jobs Report“ des Weltwirtschaftsforums die wichtigsten Fertigkeiten für Arbeitnehmende im Jahr 2025. Zusätzlich steigt durch die zunehmende Automatisierung der Bedarf nach Funktionen, die die Interaktion von Mensch, Maschine und Technik fördern. Eine wichtige Voraussetzung, um mit diesen Anforderungen mitzuhalten, ist die multidisziplinäre Hochschullehre in Kombination mit Design, Tech sowie  Wirtschaft – wie am neuen Innovation Hub der University of Europe for Applied Sciences (UE).

Berufsfelder nicht mehr getrennt voneinander denken

Mit den Auswirkungen vieler technologischer Entwicklungen und den damit verbundenen neuen Tätigkeitsfeldern setzen wir uns unbewusst bereits im Alltag auseinander: Wir stimmen zu, ob und welche Daten über uns genutzt und weiterverarbeitet werden. Auch arbeiten wir mit User-Interfaces auf unseren Mobiltelefonen oder beim Buchen von Zugtickets. Es kommt sogar vor, dass wir beim Einkaufen im Netz oder beim Erkunden von Oberflächengestaltungen bei Netflix, Lieferdiensten oder Serviceeinrichtungen mit Chat-Bots sprechen.

„In unserem täglichen Leben befassen wir uns bereits mit diesen Technologien und tragen dazu bei, dass sie sich verbreiten und immer neuen Anforderungen gerecht werden müssen. So stellt sich beispielsweise die Frage, wie Unternehmen die immense Anzahl von Daten nutzbar machen und wie diese visualisiert und besser verständlich gemacht werden können. Diese Datenvisualisierung steht in direktem Zusammenhang mit UI- und UX-Design, Creative Computing und innovativem Design Management”, so Professor Iris Lorscheid, die Data Science am neuen UE-Innovation Hub der University of Europe for Applied Sciences unterrichtet. Sie führt weiter aus: „Berufsfelder werden nicht mehr getrennt voneinander gedacht, sondern müssen in Zukunft stärker zusammenarbeiten, um innovativ zu sein, denn erst die Kombination der Wissensbereiche Tech, Data und Design schafft innovative Produkte und Dienstleistungen. Betriebswirtschaftliche Kenntnisse runden das Profil nachgefragter Skills ab.“

Kreativität schafft Innovation – aus wettbewerbsfähigen Unternehmen nicht mehr wegzudenken

Kreativität in Unternehmen und in Führungsetagen wird immer gefragter, denn im Zuge internationaler wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungsprozesse müssen Firmen anpassungsfähiger werden. Nur wer innovativ ist, soziale Trends aufspürt und schnell handelt, kann sich auf dem Markt durchsetzen. Auch hier sind die kreativen Fähigkeiten der Mitarbeiter:innen und Führungskräfte gefragt. Heute geht es im internationalen Wettbewerb nicht mehr darum, wer das meiste Wissen besitzt. Erfolg wird zunehmend daran gemessen, wie kreativ und wie schnell neues Wissen generiert und in Produkte umgesetzt werden kann. Hier setzt das Innovation Design Management an, indem es Führungskräfte und Unternehmen befähigt, anpassungsfähiger, innovativer und kreativer zu werden.

„Die humane Gestaltung der digitalen Transformation ist die größte unternehmerische Aufgabe des 21. Jahrhunderts. Human bedeutet: Menschenzentriert, ethisch, nachhaltig, erlebnisorientiert. Digitale Transformation ist wertlos, wenn Innovationen sich nicht an diesen Kriterien orientieren“, erklärt Johannes Kiessler, Professor und Studiengangsleiter für das Masterprogramm M.A. Innovation Design Management am UE Innovation Hub in Potsdam. „Wie keine andere Disziplin integriert Innovation Design Management menschenzentrierte Methoden bei der Generierung innovativer und erlebnisorientierter Produkte. Vor allem aber kann es Unternehmen dabei helfen, die kulturellen Voraussetzungen für die Bewältigung dieser Aufgabe zu schaffen.“