• Dozentenaustausch mit der OCADU

    Dozentenaustausch mit der OCADU

    Im Fachbereich Art & Design wird es im Wintersemester 2019/20 ein Dozentenaustausch mit dem Ontario College of Art & Design (OCADU) in Toronto geben. Professor für Fotografie und Prodekan an der University of Applied Sciences Europe (UE) in Berlin Walter Bergmoser wird mit Professor Peter Sramek des OCADU, Kanadas größter und ältester Universität für Kunst und Design, ein Semester lang den Arbeitsplatz tauschen. Die beiden Hochschulen sind bereits seit einigen Jahren Austauschpartner für Studierende. Dies ist jedoch die erste Gelegenheit für einen Fakultäts- und Lehraustausch.

    An der OCADU wird Professor Bergmoser die Kurse Face Forward und Digital Practices im Studiengang Fotografie übernehmen. In Berlin wird Professor Peter Sramek sowohl Bachelor- und auch Masterstudierende unterrichten.

    Professor Walter Bergmoser ist ein deutscher Künstler, Fotograf und Professor mit Sitz in Berlin. Er visualisiert Emotionen und möchte die beste Seite einer Person sowohl in seinem Kunstwerk als auch in der Portraitfotografie zeigen. "Kunst ist Teil unseres Lebens, es ist Forschung, es ist Wahl, es ist Schönheit, es zeigt uns, wie man lebt."

    Professor Peter Sramek studierte Fotografie bei Minor White am MIT in Cambridge, Massachusetts und unterrichtet seit 1976 Fotografie an der Kunstfakultät der OCADU. Er war in vielen administrativen Funktionen tätig, darunter als Programmleiter, als Assistent und Associate Dean sowie als Prodekan an der Kunstfakultät. Prof. Peter Srameks Kunstpraxis umfasst Fotografie, Künstlerbücher, Handbindung, digitale Medien und Installation.

    Beide Professoren freuen sich, diese Austauschmöglichkeit zu nutzen, um den Studierenden einiges mitzugeben und um die internationale Arbeit der Hochschulen auszubauen.

  • Einladung zur Footage-Präsentation

    Einladung zur Footage-Präsentation

    Exklusive Footage-Präsentation zu " DIE EISKÖNIGIN 2"

    SEIEN SIE DABEI, WENN PRODUZENT UND OSCAR®-PREISTRÄGER PETER DEL VECHO ERSTE EXKLUSIVE EINBLICKE IN DISNEYS NEUES ANIMATIONS-HIGHLIGHT "DIE EISKÖNIGIN 2" GIBT!

    Wann: Mittwoch, 18. September 2019
    Wo: ASTOR Filmlounge, Kürfurstendamm 225, 10719 Berlin

    Einlass und Frühstück: 9:00 Uhr
    Beginn: 10 Uhr
    Ende der Veranstaltung: 11:15 Uhr

    ​Produzent und Oscar®-Preisträger Peter Del Vecho wird erste Einblicke in den heiß ersehnten Film und seinen Entstehungsprozess geben sowie für ein Q&A zur Verfügung stehen.

    Das beliebteste Schwesternpaar der Filmgeschichte erlebt diesen Herbst ein neues, aufregendes Abenteuer im magischen Königreich Arendelle: Anna und Elsa sind wieder da! Endlich wird einer der herausragendsten Animationsfilme aller Zeiten mit DIE EISKÖNIGIN 2 fortgesetzt. Freuen Sie sich auf ein funkelndes Wiedersehen mit dem liebenswerten Schneeman Olaf, dem mutigen Kristoff und seinem anhänglichen Rentier Sven und natürlich Anna und Elsa, die auch diesmal wieder die Herzen aller kleinen und großen Fans im Sturm erobern werden. 

    Für das leibliche Wohl wird mit einem kleinen Frühstück vor Beginn der Präsentation gesorgt.

    Sie möchten dieses Event auf keinen Fall verpassen? Dann melden Sie sich bis zum 9. September 2019 per Email (mail@blackrabbit-pr.com) mit Vor- und Zunamen sowie der Angabe der Hochschule an!
    Die Platzzahl ist auf 20 Teilnehmer von der University of Applied Sciences Europe begrenzt. 

    Erfahren Sie mehr über unsere Studiengänge in den jeweiligen Infobroschüren und bewerben Sie sich für das nächste Semester an der University of Applied Sciences Europe! Vielleicht werden Sie der/die nächste Top-Motion Designer/in?

  • Alumni im aktuellen ZEIT Magazin

    Alumni im aktuellen ZEIT Magazin

    Unsere Absolventen: Louise Amelie Müller und Aljaž Fuis im aktuellen ZEIT Magazin

    Zum Wintersemester 2018 schlossen Louise Amelie Müller & Aljaž Fuis mit ihrem Bachelor in Fotografie an der University of Applied Sciences Europe ab. In der Re: Bachelor + Master Ausstellung präsentierten sie ihr gemeinsames Projekt "Sole Harlem".
    Mit ihrem Projekt begeisterten sie nicht nur ihre Professoren und zahlreiche Gäste bei der Ausstellung, sondern auch die Jury für den LensCulture Emerging Talent Awards 2018. Ihr Fotobuch "Sole Harlem" wurde für die internationale und interkulturell geleistete Arbeit ausgezeichnet.

    Mit ihrem Erfolg schafften es unsere beiden Alumni nun auch in das ZEIT Magazin, wo über ihr gemeinsames Projekt berichtet wird.
    Den ganzen Artikel im ZEIT Magazin können Sie hier lesen. 

    Wir gratulieren Louise Amelie Müller & Aljaž Fuis zu ihrem Beitrag im Zeit Magazin und wünschen Ihnen noch weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit als Fotografen.

  • UE Stories: Lea

    UE Stories: Lea

    Magic Motion Master

    Lea hat ihren Bachelor in Film + Motion Design an der University of Applied Sciences Europe (UE) absolviert und arbeitet heute erfolgreich als Animation Artist bei einer Berliner Agentur.

    "Es wird wirklich viel Wert auf Praxis gelegt. So sammelt man als Studierende(r) schnell Projekterfahrung und gewinnt viele Kontakte."

    Auch im Job die eigene Kreativität entfalten
    In ihrer Agentur geht es häufig darum, Produkte zu erklären oder mithilfe von Visuals Aufmerksamkeit zu erzeugen: "Der Bedarf an Bewegtbildern ist durch Social Media natürlich riesig." Am liebsten macht Lea 2D-Animationen, das fließt auch in ihre eigenen Projekte ein: "Besonders spannend finde ich es, wenn ich über das Reale hinausgehe und eigene Kreaturen und Stories konzipieren und umsetzen kann."

    Den eigenen Weg finden
    Lea kommt ursprünglich vom Land und ist für ihr Studium an der UE nach Berlin gezogen: "Am Anfang prallten für mich erst einmal zwei Welten aufeinander. Aber ich habe mich an der Hochschule von Anfang an gut aufgehoben gefühlt. Geholfen hat mir auch, dass meine Eltern mir vertraut und mich unterstützt haben, obwohl sie lange Zeit nicht wussten, was genau ich im Studium eigentlich so mache. Als sie dann aber zur Bachelorausstellung nach Berlin kamen, fanden sie es richtig toll und haben es verstanden."

    Selbstfindung im Studium
    "Das Studium war offen für die verschiedensten Möglichkeiten und unterschiedlichsten Projekte, so ist man am Ende wirklich vielfältig aufgestellt. Es zahlt sich unbedingt aus, seinen eigenen Stil zu entwickeln." Lea sagt, vor allem ihre Dozenten haben sie begeistert: "Ich fand es super spannend, dass alle meine Professoren selbst Künstler waren. Man nimmt sie ernst, weil sie wissen, wovon sie sprechen."

    Gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt
    Lea sagt, ihr Berufsfeld ist so vielfältig, dass immer neue Arbeitskräfte gesucht werden: "Es gibt sehr unterschiedliche Techniken und Herangehensweisen. Was gerade gefragt ist, verändert sich natürlich auch. Da sich die Branche stetig weiterentwickelt, wird es auch immer neuen Bedarf geben."

    Auslandssemester mit inbegriffen
    "Ich war während meines Studiums ein Semester lang in Toronto. Das war für mich auch inhaltlich ganz anders. Dort wurde viel mit räumlichen Installationen gearbeitet. Das war die OCAD University (Ontario College of Art & Design), eine große internationale und überaus renommierte Hochschule. Ich hätte mir ein Semester dort nicht leisten können – als Partneruni der UE konnte ich dort aber ein Semester kostenlos studieren.“

    Film + Motion Design studieren
    Motion Design verbindet viele verschiedene Designarten und ist aus der Film- und Werbebranche nicht mehr wegzudenken. Motion Designer entwickeln nicht nur Charaktere und Animationen, sondern auch dazu passende Geschichten.

    Das Zusammenspiel von bewegtem Bild und Ton fasziniert die Menschen spätestens seit den ersten Disney-Produktionen in den späten 1920er-Jahren und hat mittlerweile nicht nur Bedeutung für die Unterhaltungsindustrie, sondern auch für Unternehmen und Werbeagenturen. Dabei gab es insbesondere durch Social Media wie Facebook und YouTube in den letzten Jahren einen zusätzlichen Aufschwung. So kreieren Film + Motion Designer ihre bewegten audiovisuellen Inhalte heute etwa im Bereich Marketing, Publishing, Corporate Design, aber auch in der klassischen Unterhaltungsindustrie, wie Film und Fernsehen sowie der Games-Branche.

    Das Studium enthält daher Elemente aus Illustration, Fotografie, Ton und Film und arbeitet mit klassischen und modernen Instrumenten des Bewegtbilds. Doch nicht nur die technischen Fähigkeiten werden geschult. Neben dem Umgang mit Photoshop, Illustrator und weiteren relevanten Tools wird Kreativität gefördert und Gestaltung vermittelt. Aufgrund der Vielfältigkeit des Berufsfelds bereitet das Studium an der UE Studierende auf die Zusammenarbeit mit Technikern, Ingenieuren, Programmierern, aber auch mit Textautoren und Marketingabteilungen vor.

    Neben den praktischen Fähigkeiten werden den Studierenden auch Kenntnisse in Medienrecht, Projektmanagement und -kalkulation vermittelt, um sich auf dem Arbeitsmarkt behaupten zu können. Die Absolventen bereiten sich im Studium so auf die meist unabhängige Arbeit als Freiberufler oder selbstständige Motion Designer mit eigener Agentur vor. Nach Abschluss des Studiums beherrschen Abgänger professionell verschiedenste Techniken und sind so bestens in der Lage, den Ansprüchen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden.

    Sehen Sie mehr von Leas Story auf www.ue-stories.com.

  • Erfolgreicher Sommerrundgang und Bachelorausstellung am Campus Berlin

    Erfolgreicher Sommerrundgang und Bachelorausstellung am Campus Berlin

    Am Freitag, den 12. Juli 2019, fand am Campus Berlin die Vernissage des Sommerrundgangs und die Bachelorausstellung des Fachbereiches Art & Design der University of Applied Sciences Europe (UE) statt. 

    Vor der Eröffnung der Ausstellung wurde den Studierenden in einer feierlichen Zeremonie ihre Abschlussurkunden verliehen. Dabei vergaben die jeweiligen Dozenten einen Preis für die beste Bachelorarbeit jedes Studiengangs. Zwei der Preisträger waren Mònica Bussmann aus dem Studiengang Kommunikationsdesign und Lydia Hansen aus Fotografie.

    Bei dem anschließenden Rundgang und Bachelorausstellung unter dem Motto „From A - B“ hatten Bachelorabsolventen sowie Studierende die Möglichkeit, ihre Werke der letzten Monate auszustellen. Dabei werden in einer tagelangen Arbeit die unteren Etagen des Campus Berlin von den Studierenden in eine Ausstellung zum Anfassen verwandelt. So konnten die Besucher, darunter auch die Familien und Freunde der Absolvent*innen und Studierenden, die einzigartigen Arbeiten erkunden. Getreu dem Motto „From A – B“ beschäftigten sich die ausgestellten Arbeiten mit dem Thema, wie wir uns von Punkt A zu Punkt B weiterentwickeln und dabei gleichzeitig unsere gesammelten Erfahrungen auf dem Weg von A zu B mit uns nehmen.

    Wir gratulieren allen Bachelorabsolvent*innen ganz herzlich zu ihrem Abschluss!

    Unsere Bachelorabsolventin Anna Nurmela hat uns vorab bereits hier ein Interview gegeben. Auch Mònica Bussmann, Lydia Hansen sowie unser Professor für Fotografie Michael Danner haben unsere Frage hier beantwortet.

  • Der ALMA DEL BANCO PREIS geht an Marianne Kjeldsen

    Der ALMA DEL BANCO PREIS geht an Marianne Kjeldsen

    Dieses Jahr wurde am Campus Hamburg im Rahmen der BA-Ausstellung und Zeugnisvergabe auch das erste Mal der Alma del Banco Preis für die beste Abschlussarbeit vergeben. Gewinnerin ist Marianne Kjeldsen. Die Nachwuchsfotografin hat die Jury mit ihrer fotografischen Arbeit und Installation „Flaschengeist“ überzeugt.

    Mariannes Vater ist ein Held. Zumindest sieht er sich selbst in den Geschichten so, die er seiner kleinen Tochter erzählt.

    In ihrer Arbeit „Flaschengeist“ nähert sich Marianne dem Kind, das sie war und dem Vater von damals, wieder an. Die Selbst-Wahrnehmung des Vaters als Alleskönner nimmt sie wortwörtlich und inszeniert ihn als Rennfahrer, mit den Haien schwimmend, als Steuermann, als Mann ohne Angst. 

    Aus einer Kindheitsbewältigung wird eine augenzwinkernde Hommage, die den Vorwurf an den Vater außen vor lässt.

    Diese biografische Arbeit setzt sich nicht nur mit einer inneren Welt auseinander, sondern stellt sich mutig der Auseinandersetzung mit einer schwierigen Bezugsperson: dem eigenen Vater.

     „Flaschengeist“ arbeitet mit verschiedenen Dimensionen. Marianne übersetzt die Geschichten ihres Vaters in zweidimensionale Fotografie und in dreidimensionale Objekte, die im Raum so positioniert sind, dass sie Bezüge zu den Bildern herstellen. Und sie lässt einen ihre Geschichte hinter den Geschichten ihres Vaters erahnen.

    Die Mitglieder der Jury haben beim Betreten des Raumes sofort und unmittelbar reagiert: Mit Gänsehaut und großer Freude.

    Wir gratulieren Marianne zu ihrem großartigen Erfolg!

     

    Alma del Banco war eine deutsche Malerin der Moderne und gehörte zu den gefragtesten Künstlerinnen Hamburgs. Sie wurde am 24.12.1863 in eine assimilierte jüdische Kaufmannsfamilie in Hamburg geboren und nahm sich am 8. März 1943 das Leben.

    Ihr Wirken als Künstlerin und Netzwerkerin hat die Hamburger Kunstszene nachhaltig geprägt. 1919 war sie Gründungsmitglied der Hamburgischen Sezession und ab 1920 Mitglied in der Hamburgischen Künstlerschaft. 1931 gründet sie mit anderen Frauen den ersten deutschen Zonta-Club. Als Avantgardisten und als Jüdin wurde sie ab 1933 verfolgt. 1933 schloss die Hamburgische Künstlerschaft sie aus ihrer Gemeinschaft aus.

    Der Preis wurde in Kooperation mit dem Forum für Künstlernachlässe Hamburg ausgelobt, in dessen Besitz sich der Nachlass Alma del Bancos befindet. Das Erinnern und Gedenken an wichtige kunstschaffende Persönlichkeiten soll damit als inspirierender Anstoß im Bewusstsein des künstlerischen Nachwuchses verankert werden.

  • Erfolgreicher Sommerrundgang und Bachelorausstellung am Campus Hamburg

    Erfolgreicher Sommerrundgang und Bachelorausstellung am Campus Hamburg

    Vergangenen Freitag, den 12. Juli 2019, fand am Campus Hamburg der große Sommerrundgang und die Bachelorausstellung des Fachbereiches Art & Design der University of Applied Sciences Europe (UE) statt. 

    Der Ausstellung ging die feierliche Übergabe der Abschlussurkunden voraus. Prof. Heike Ollertz, Dekanin des Fachbereiches Art & Design, eröffnete die Zeremonie mit einer kurzen Ansprache, gefolgt von einer Rede von Christian Meyer zu Ermgassen sowie zweier Absolvent*innen.

    Erstmalig wurde dieses Semester außerdem der ALMA DEL BANCO PREIS für die beste Abschlussarbeit vergeben. Die diesjährige Gewinnerin ist Marianne Kjeldsen. In ihrer Arbeit „Flaschengeist“ lässt sie die Geschichten, die ihr Vater ihr als kleines Mädchen erzählte, neu aufleben und setzt diese in berührender Art und Weise fotografisch um.

    Desweiteren wurde traditionell die Vergabe der Stipendien verkündet. Dieses Semester dürfen sich Daniel Friese (Film + Motion Design), David Kern (Fotografie), Eva Röhlsberger (Kommunikationsdesign) und Marie-Sophie Sohns (Kommunikationsdesign) über den Erlass der Semestergebühren freuen. 

    Der anschließende Rundgang und die Bachelorausstellung waren gut besucht. Neben den Bachelorabsolvent*innen stellten auch die Studierenden aller Studiengänge des Art & Design Bereiches ihre verschiedenen Projekte aus. Im ganzen Gebäude konnten die Besucher einzigartige, kreative und inspirierende Werke entdecken. Ob Konzeptentwürfe für neue, nachhaltige Unternehmensideen oder Analyse zur Darstellung fiktiver Charaktere, von fröhlichen Animationen für Grundschulkinder bis zu mystischen Kreaturen finsterer Dystopien – die Arbeiten waren so vielseitig und unterschiedlich wie auch unsere Studierenden selbst.

    Ein weiterer Teil des Rundganges war die „Abteilung Bauhaus“. Im Rahmen einer Kooperation mit dem Hamburger Architektur Sommer 2019, der dieses Jahr vom 7. Mai bis zum 31. Juli ganz im Zeichen von "100 Jahre Bauhaus" steht, nahmen die Studierenden das Jubiläum als Anlass, die Ideenschule und Experimentierfelder der berühmten Kunst- und Designschule aufleben lassen.

    Wir gratulieren allen Bachelorabsolvent*innen zu ihrem Abschluss und sind begeistert von dem, was unsere jungen Nachwuchskünstler geschaffen haben!

    Hier geht es zu den Interviews mit den Bachelorabsolvent*innen Isabell Bartnicki, Anna Nurmela und Vithusan Vijayaratnasingam.

  • Interview mit Bachelor-Absolventin Anna Nurmela

    Interview mit Bachelor-Absolventin Anna Nurmela

    Am 12. Juli findet die Vernissage der diesjährigen Bachelor-Ausstellung auf dem Campus Berlin statt.

    Wir haben bereits einige Studenten getroffen und möchten heute Anna Nurmela und ihr Abschlussprojekt vorstellen.

    Was hast du studiert und wieso hast du dich für den Campus Berlin entschieden?

    Ich habe Kommunikationsdesign studiert und habe vor meinem Studium in Finnland gelebt. Ich hatte mir gesagt, dass ich eines Tages im Ausland leben möchte und da ich Berlin schon kannte, begann ich dort Grafikdesign-Schulen zu suchen, die auf Englisch unterrichten. Ich interessierte mich auch für Illustration, aber da das Programm an der UE auf Deutsch war, habe ich mich gegen den Studiengang entschieden. Dann erfuhr ich, dass ich Illustrationskurse zusammen mit Kommunikationsdesign studieren könnte, also habe ich mich beworben.

    Was ist das Thema deiner Bachelorarbeit und wie bist du auf das Thema gekommen?

    Das Thema meiner Bachelorarbeit ist die Philosophie der Langeweile und wie man die Sinnlosigkeit unseres modernen Lebens akzeptiert. Aus persönlichen Erfahrungen und reinem Interesse waren für mich Philosophie, Langeweile und das Nichts faszinierend. Ich verstand, dass sie miteinander verbunden waren und ich wollte einen Weg finden, die Verbindung zu erklären. Langsam begann ich, Texte verschiedener Philosophen zu lesen. Dabeifand ich einen Text von Schopenhauer, der mich verstehen ließ, dass meine Gedanken universell waren: "Denn wenn das Leben [...] in sich selbst einen positiven Wert und einen realen Inhalt besaß, dann gäbe es keine Langeweile: Die bloße Existenz würde uns erfüllen und befriedigen." Dies diente als Inspiration für das gesamte Konzept und erklärte, was ich versuchte zu realisierten. Zur gleichen Zeit hatte ich Schnappschüsse mit meinem Handy gemacht, die ich mit einfachen Bildunterschriften kombiniert hatte. Sie begannen sehr existentiell zu klingen, da sie auf meinen alltäglichen Gedanken basierten. Von 2017 bis 2019 hatte ich mehr als 700 Textzeilen, die ich in einem Buch zusammenfügen wollte. Dieses Buch umfasste am Ende mehr als 500 Seiten zusammen mit Illustrationen. Um eine Atmosphäre der existentiellen Langeweile zu schaffen, habe ich ihr auch ein Klangelement hinzugefügt, bei dem meine Freundin die Seiten laut vorliest.

    Welche Materialien/Medien hast du zur Umsetzung deiner Abschlussarbeit genutzt?

    Für die meisten Illustrationen habe ich wasserlösliche Bleistifte und für einige Tinte auf Reispapier benutzt. Ich wollte eine Technik anwenden, die ich nicht so sehr kontrollieren konnte, damit sich die Tinte frei ausbreiten und ungeplante Formen erzeugen konnte. Auf diese Weise konnte ich auch Fehler in das Endergebnis einfließen lassen und meinem Instinkt vertrauen. Die Sounds habe ich mit einem tragbaren Tonaufnahmegerät aufgenommen und mit Adobe Audition bearbeitet.

    Welche Herausforderungen sind dir bei der Bachelorarbeit begegnet? Wie hast du sie gelöst und was sind deine Tipps für die nächsten Bacheloranden?

    Die größte Herausforderung war wahrscheinlich die Wahl, wie das endgültige Projekt durchgeführt werden soll. Ich hatte das Gefühl, dass ich eine gute Hintergrundidee für den schriftlichen Teil hatte, kämpfte aber damit, eine interessante Lösung für das Praxisprojekt zu finden. Ich fühlte, dass ich zu viele Ideen hatte und ich war mir nicht sicher, welchen ich folgen sollte. Deshalb war ich froh, die Unterstützung meiner Professoren zu bekommen, die mich in die richtige Richtung leiteten, wenn ich zu weit von der ursprünglichen Idee der existentiellen Langeweile entfernt war. Nachdem ich mich entschieden hatte, dass das Projekt ein Buch sein würde, musste ich entscheiden, wie ich es in einer Weise drucken wollte, die zu mir passt. Als ich dachte, ich sei bereit, wurde mir von der Druckerei gesagt, dass das Buch mit so vielen Seiten nicht funktionieren würde und dass ein gefalteter Umschlag nicht machbar sei. Ich war bereit, auf diese speziellen Wünsche zu verzichten und das zu tun, was sie vorschlugen. Glücklicherweise fand ich eine andere Druckerei, die bereit war, das Buch wie erhofft zu drucken. Ich war mehr als zufrieden mit dem Endergebnis. Also würde ich sagen, dass es eine längere Recherche benötigt, um die richtige Druckerei zu finden. Gebt die kreativen Druckideen nicht nach den ersten Misserfolgen auf, denn es könnte eine andere Druckerei geben, die bereit ist, sie umzusetzen. Das gilt auch für deine persönlichen Ideen: Es gibt immer jemanden, dem sie nicht gefallen. Sei auch offen für Feedback und Selbstreflexion.

    Hast du schon eine Idee, wie es nach deinem Abschluss weitergehen soll? Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

    Ich möchte weiterhin an meinen eigenen Projekten arbeiten ohne konkrete Pläne zu machen. Illustrationen werden ein Teil davon sein, aber ich interessiere mich auch für Sounds und Atmosphären. Ich möchte schauen, wohin sie mich führen können und ob ich sie kombinieren kann. Ich hoffe, einen Job als Grafikdesigner zu finden, da ich immer noch das Gefühl habe, dass es viele Dinge gibt, die ich lernen und verbessern möchte. In Zukunft möchte ich mich für einen Master-Abschluss in einem Kunstbereich bewerben, aber das ist etwas, worüber ich später nachdenken werde.

    Hier finden Sie Anna Nurmelas Homepage und ihr Instagram-Profil.

    Weitere Informationen zu unserem Studiengang Kommunikationsdesign und der diesjährigen Bachelorausstellung finden Sie hier auf unserer Website.

  • ALMA DEL BANCO PREIS - JURY

    ALMA DEL BANCO PREIS - JURY

    Vom 12. – 14.07.2019 laden Studierende der Studiengänge Film + Motion DesignFotografieGame DesignIllustration sowie Kommunikationsdesign und die Bachelorabsolvent*innen des Bereiches Art & Design am Campus Hamburg zu Rundgang und Bachelorausstellung.

    Unter allen BA-Abschlussprojekten wählt eine externe Jury eine Auswahl von Arbeiten für den Alma del Banco Abschlusspreis aus, um ihre Arbeit zu würdigen.

    Die Jurymitglieder sind:

    Anna Henckel-Donnersmarck
    Anna Henckel Donnersmarck arbeitet auf verschiedene Weise mit Bewegtbildern. Sie kreiert Videoprojektionen für Theater, Oper, Tanz und Musik sowie Videoinstallationen für Ausstellungen und Museen und unterrichtet an Kunsthochschulen. Außerdem arbeitet sie für Filmfestivals mit dem Schwerpunkt Kurzfilm. Sie ist die neue Leiterin und Kuratorin der Berlinale Shorts.

    Stefan Kiefer
    Überraschende Ideen zu nutzen, um komplexe Themen prägnant zu präsentieren, ist die Leidenschaft von Stefan Kiefer. Seine Erfahrung aus 18 Jahren Covergestaltung als Coverredakteur und Art Director beim "DER SPIEGEL" zeigen: Kunst und Wirtschaft können sich erfolgreich ergänzen - eine Million verkaufte Exemplare pro Woche sprechen für sich.

    Sabine Cole
    "Um Geschichten zu erzählen, muss man Geschichten leben". Deshalb bringt sie die Geschichtenerzählerin Sabine Cole immer dorthin, wo die besten Geschichten sind. Seit über 20 Jahren arbeitet sie an Zeitschriften. Als Leiterin des Bereichs Storytelling bei "loved" wurde sie auch gebeten, der ADC-Jury im Bereich Corporate Publishing anzugehören.

    Wir freuen uns auf deinen Besuch auf unserer Ausstellung. Finde heraus, wer die Jury überzeugt.

  • Interview mit Bachelorabsolvent Vithusan Vijayaratnasingam

    Interview mit Bachelorabsolvent Vithusan Vijayaratnasingam

    Am 12. Juli findet die Vernissage der diesjährigen Bachelor-Ausstellung am Campus Hamburg statt.

    Wir haben uns vorab schon mit einigen Studierenden getroffen und möchten Ihnen heute Vithusan Vijayaratnasingam mit seinem Abschlussprojekt vorstellen.

    Was hast du studiert und wieso hast du dich für den Campus Hamburg entschieden?

    Schon nach dem Abitur war mir relativ schnell klar, dass ich gerne eine Mischung aus kreativ, digital und  Wirtschaft studieren möchte. Ein klassisches BWL-Studium kam für mich aber nicht in Frage. Dann fand ich das Kommunikationsdesign Studium an der UE und das Gesamtkonzept hat mich von Anfang an überzeugt. Die Professoren kommen zum Teil aus der Wirtschaft, wodurch man direkt einen praktischen Bezug hatte, das war oft sehr hilfreich. Im Studium hatte ich außerdem die Möglichkeit, Methoden und Denkweisen verschiedenster Fachrichtungen zu kombinieren, um so meinen Schwerpunkt zu setzen.

    Was ist das Thema deiner Bachelorarbeit und wie bist du auf das Thema gekommen?

    Seit Beginn meines Studiums habe ich bei verschiedenen Unternehmen als Werkstudent gearbeitet. Nach dem vierten Semester musste ich mich dann um ein Pflichtpraktikum kümmern. Da ich bei kleinen Agenturen und mittelständischen Unternehmen schon Erfahrung hatte, wollte ich mal gerne die Konzernwelt kennenlernen. Im Endeffekt ist es dann die Lufthansa Technik AG in Hamburg geworden. Durch die komplexen und vielfältigen Aufgaben konnte ich auch mal über den Tellerrand hinausschauen und eine neue Arbeitswelt kennenlernen. Während des Praktikums habe ich mir ein Netzwerk aufgebaut, wodurch ich im Anschluss an das Praktikum eine Bachelorandenstelle angeboten bekomme habe. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich letztlich für das Thema „Prozessverbesserung und Optimierung durch die Entwicklung eines User Interface Konzeptes für den Triebwerk MRO Bereich“ entschieden.

    Es geht darum, einen manuellen Prozess durch die Einführung eines Scanners zu digitalisieren. Der Scanner soll dazu dienen, kleinste Millimeter/Mikrometer/Nanometer-Beschädigungen an der Triebwerksinnenhaut zu identifizieren. Die Innenhaut der Triebwerke werden durch Einflüsse wie z.B Sand, Staub und -Pollenablagerungen oder Granulat beschädigt. Zurzeit sind dafür sogenannte Befundmitarbeiter tätig, die auf einer Fläche von 25cmx25cm diese Beschädigung manuell aufnehmen. Das heißt, sie setzen sich vor dem Triebwerk hin, zeichnen die Fläche ein, messen mit einer Messuhr und einem Messschieber die Tiefe, Länge und den Abstand zum nächstgelegenen Punkt. Dann werden die Werte händisch in eine Tabelle eingetragen. Auf solch einer kleinen Fläche können mehr als 500 kleine Beschädigungen zusammenkommen. Um diesen Prozess zu digitalisieren und den Befundmitarbeitern das Arbeiten zu erleichtern, entwickle ich ein zielgruppengerechtes User Interface Konzept, das Front-End, das dann durch eine externe Softwareagentur im Back-End entwickelt wird.

    Welche Materialien/Medien hast du zur Umsetzung deiner Abschlussarbeit genutzt?

    Sehr viele Materialien habe ich intern von der Lufthansa bekommen. Besonders entscheidend war vor allem aber die IST- und SOLL-Analyse sowie Zielgruppenanalyse, die ich vor Ort durchgeführt habe. Die Analysen bzw. die daraus entstandenen Ergebnisse waren die Basis für die Entwicklung des User Interface Konzeptes.

    Dann natürlich auch Literatur- und Onlinequellen, denn ohne kann man ja keine Bachelorarbeit schreiben. Außerdem musste ich mich auch mit neuen Programmen wie Adobe Experience Design (Adobe XD) und Balsamiq auseinandersetzen.

    Welche Herausforderungen sind dir bei Bachelorarbeit begegnet? Wie hast du sie gelöst und was ist dein Tipp für die nächsten Bacheloranden?

    Ich hatte schon während des Studiums einige Module im Bereich UX/UI (User Experience und User Interface) und konnte mich so mit dieser recht komplexen Bachelorthematik sehr gut anfreunden. Aber er brauchte eine gute Steuerung und ich habe mir einen Zeitplan erstellt, um die wichtigen Termine einzuhalten. Manchmal ist mir das ziemlich schwergefallen, da ich nebenbei auch noch als Werkstudent im internationalen strategischen Marketing bei Edding AG gearbeitet habe bzw. immer noch arbeite. Dort habe ich ebenfalls mit UX und UI Themen zu tun und mich erwarten ständig neue Aufgaben. Das war teilweise ganz schön stressig, aber ich wollte eben auch neben meiner Bachelorarbeit weiterhin durch meinen Werkstudentenjob Neues lernen.

    Außerdem musste ich mir selbst die neuen Programme beibringen. Also habe ich mir verschiedene Tutorials angeguckt und mich schon im Voraus mit den Programmen auseinandergesetzt.

    Mein Tipp für die zukünftigen Bacheloranden: Sammelt Erfahrungen und lernt dabei, seid offen, diszipliniert, selbstbewusst und glaubt an euch, macht einen Plan und zieht es durch! Es klappt nicht alles auf Anhieb - manchmal muss man auch Risiken eingehen, denn man lernt aus den Fehlern und wächst an seinen Aufgaben.

    Hast du schon eine Idee, wie es nach deinem Abschluss weitergehen soll? Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

    Nach dem Studium möchte ich entweder direkt den Master dran hängen oder, falls ich ein Angebot für eine Vollzeitstelle bekommen sollte, arbeiten. Den Master möchte ich im Bereich Innovation Management/ Digital Business Management oder Marketingpsychologie machen. Da habe ich mir schon einige Studiengänge angeschaut, die Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. In diese Richtung möchte ich mich auch beruflich entwickeln. Irgendwann möchte ich neben einer Vollzeitstelle eine eigene Agentur gründen. Das sind aber noch Zukunftsgedanken. Man hat mit diesem Studium heutzutage sehr viele Möglichkeiten. Es sind heute Berufe da, die es vor vier, fünf Jahren noch nicht gegeben hat. Und das wird sich im Zuge der Digitalisierung auch weiterentwickeln. Deshalb habe ich viele Möglichkeiten mich in Zukunft auszutoben.  

     

    Hier finden Sie sein LinkedIn und Instagram (vithu_2211) Profil von Vithusan Vijayaratnasingam.

    Mehr Informationen über unseren Studiengang Kommunikationsdesign und die diesjährige Bachelorausstellung erhalten Sie direkt hier auf unserer Website.

  • Modefotografie – Neue Kooperation mit der Kunsthochschule Weißensee

    Modefotografie – Neue Kooperation mit der Kunsthochschule Weißensee

    Der Modefotografie Kurs des Campus Berlin ist unter der Leitung von Prof. Katrin Thomas, Professorin für Fotografie an der University of Applied Sciences Europe, eine neue Kooperation mit den Modedesign Studierenden der Kunsthochschule Weißensee eingegangen.

    Die entstandenen Fotos werden zusammen mit anderen Semesterarbeiten aller Studiengänge am Wochenende, dem 6. und 7. Juli 2019, bei dem Rundgang zum Tag der offenen Tür an der Kunsthochschule Weißensee ausgestellt.

    Mit dem Rundgang lädt die Hochschule ein breites Publikum mit unterschiedlicher Fachkenntnis dazu ein, Einblicke in die Arbeiten der Studierenden zu gewinnen. Die Studierenden bekommen so die Möglichkeit, ihre Arbeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren und erste Kontakte zu knüpfen.

    Sie interessieren sich für auch Fotografie, Design oder Illustration? Informieren Sie hier über unser umfassendes Studienangebot des Fachbereiches Art & Design.

    Wann: 6. und 7. Juli 2019, jeweils von 12-20 Uhr
    Wo: Weißensee Kunsthochschule Berlin (Bühringstraße 20, 13086 Berlin)

  • Interview mit Bachelorabsolventin Isabell Bartnicki

    Interview mit Bachelorabsolventin Isabell Bartnicki

    Am 12. Juli ist die Vernissage der aktuellen Bachelor-Ausstellung am Campus Hamburg.

    Heute stellen wir vorab bereits Absolventin Isabell Bartnicki mit ihrem Abschlussprojekt vor:

    Was hast du studiert und wieso hast du dich für den Campus Hamburg entschieden?

    Ich habe Illustration studiert. Für den Campus Hamburg habe ich mich entschieden, da mir die Uni von der Website her am besten gefallen hat. In Hamburg gibt es auch leider nicht so viel Auswahl an Unis, die Illustration als Studiengang anbieten. Ich wurde in Hamburg geboren und wollte auch nicht unbedingt in eine andere Stadt ziehen. Die UE ist auch, soweit ich weiß, die einzige Uni neben der HAW, die einen akkreditierten Bachelorabschluss anbietet. Das war auch noch ein zusätzliches Auswahlkriterium.

    Was ist das Thema deiner Bachelorarbeit und wie bist du auf das Thema gekommen?

    Das Thema meiner Bachelorarbeit ist der Umgang mit Licht und Schatten in der Malerei und im Horror. In meiner Thesis habe ich die Techniken verschiedener Maler im Laufe der Jahrhunderte recherchiert. Anschließend habe ich verschiedene aktuelle Konzepte und Malereien analysiert und anhand dieser festgestellt, welche Mittel genutzt werden, um die gruselige Atmosphäre zum Ausdruck zu bringen.

    Die Inspiration für meine Malereien ist sehr persönlich. Es ist eine Mischung aus eigenen Ängsten und Alpträumen, welche in meine Arbeiten geflossen sind.

    Ich war schon immer ein großer Horrorfan. Das Ganze hat damals angefangen, als ich mich im Teenageralter mit Freundinnen getroffen habe, um Horrorfilme zu gucken. Dazu kommt noch meine Liebe zu Games. Silent Hill 2 war das erste Horrorspiel, das ich selbst gespielt habe. Ich war und bin immer noch von der Atmosphäre im Spiel sehr begeistert. Ich mag am liebsten psychologischen Horror und keine stumpfen Jumpscares.

    Meine Interessen liegen auch bei vielen anderen Dingen. Ich bin auch ein großer Studio Ghibli Fan und spiele auch gerne Stardew Valley. Jedoch finde ich, dass Horror nicht genug repräsentiert wird.

    Ein weiterer Grund ist, dass ich in meinen eigenen Malereien/Zeichnungen noch nicht so sicher im Umgang mit Licht und Schatten war. Das Thema hat sich also perfekt dafür angeboten. Ich habe somit in der Theorie eine Menge über die Techniken der alten Meister (zB. DaVinci) gelernt und in neueren Malereien analysiert, wie alles zusammen die Atmosphäre und den Grusel in Bildern schafft. Diese Erkenntnisse können dann auch auf alles andere angewandt werden.

    Welche Materialien/Medien hast du zur Umsetzung deiner Abschlussarbeit genutzt?

    Ich arbeite fast ausschließlich digital und male in Photoshop. Ich vergesse das zwar manchmal noch, aber ich versuche so viele Referenzen wie möglich zu benutzen, ob von Google oder selbst fotografiert. Zudem habe ich weiterhin sehr viele Horrorfilme gesehen.

    Welche Herausforderungen sind dir bei Bachelorarbeit begegnet? Wie hast du sie gelöst und was ist dein Tipp für die nächsten Bacheloranden?

    Die größte Herausforderung waren die Kompositionen und eine geeignete Lichtsituation für die Szene zu finden. Man muss dabei auf sehr viele verschiedene Aspekte achten:

    Wie setze ich am besten die Kontraste, um das Auge des Betrachters zu führen? Funktioniert meine Komposition? Welche Teile vom Bild muss ich ausarbeiten, welche kann ich etwas gröber lassen? Wie fallen die Schatten, wenn das Licht aus dieser Richtung kommt? Wie sehen die Schatten aus? Wie verhalten sich verschiedene Materialien, wenn Licht auf sie trifft? Wie sehen Steine überhaupt aus?

    Dies sind einige von sehr, sehr vielen Fragen, die ich mir konstant gestellt habe. Die größte Hilfe dabei waren gute Referenzen und viel Feedback von außenstehenden Personen. Ich hatte Glück, dass ich durch meinen Werkstudentenjob den Art Director Reiko Groß kennenlernen durfte und er mir sehr viel, sehr hilfreiches Feedback gegeben hat. Es hilft aber auch einfach Familie und/oder Freunde nach der Meinung zu fragen.

    Hast du schon eine Idee, wie es nach deinem Abschluss weitergehen soll? Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

    Mein Plan für die Zukunft ist, Concept Artist in der Spiele- und Filmbranche zu sein. Ein bestimmtes Studio habe ich dabei noch nicht im Kopf. Ich möchte Ideen entwickeln und Welten erschaffen. Ich mag es, Probleme zu lösen, in meinen Bildern Geschichten zu erzählen und Emotionen zu erzeugen.

     

    Erfahren Sie mehr über den Studiengang Illustration!

    Mehr über Isabell gibt es auch auf Instagram oder auf artstation.

  • UE Stories: Marcel

    UE Stories: Marcel

    Cross Dimensional Creator

    Marcel hat seinen Bachelor in Kommunikationsdesign an der University of Applied Sciences Europe (UE) in Berlin absolviert und arbeitet heute als Digital Editorial Designer bei der internationalen Agentur Edenspiekermann. Als Allroundtalent ist er in seinem Beruf deshalb so erfolgreich, weil er sich dank seines Studiums mit allen Facetten von Design auskennt. So entwickelt er nicht nur digitale Konzepte für traditionelle Printmedien und Zeitungen, sondern kümmert sich von Stickern bis hin zur Fotografie um vieles, was nebenbei in seiner Agentur anfällt. In seiner Freizeit entwirft und fertigt er nebenbei seine eigenen Designermöbelstücke. Über seine Studienzeit an der UE sagt er:

    "Ich hatte in meinem Studium eine tolle Zeit, die mich sehr geprägt hat. Ich stehe bis heute im engen Kontakt mit vielen meiner Dozenten."

    Langeweile? Gibt's nicht
    Besonders gefällt Marcel an seinem Beruf, dass er immer wieder etwas Neues bietet: "Das Spannende an Kommunikationsdesign ist, dass es alle Themen und Aspekte von Gestaltung beleuchtet. Die Grundlagen sind unglaublich vielfältig und am Ende kann man alles Mögliche damit machen. So bin ich jetzt recht breit aufgestellt und mache von Illustrationen über Animationen, Videografie und Event-Fotografie neben meinem Tagesgeschäft vieles, was intern in der Agentur anfällt. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Arbeit."

    Von der Probewoche zum Designstudium
    Doch dass aus Marcel mal ein Designer wird, war am Anfang gar nicht klar. Nach dem Abitur wollte er eigentlich Gitarre studieren. Bis heute komponiert er selbst Stücke, jedoch in erster Linie als Hobby: "Als Beruf konnte ich mir das dann doch nicht vorstellen." Sein Vater ist gelernter Schriftsetzer und so kam er beim gemeinsamen Besuch einer Berufsmesse mit der UE in Kontakt: "Dann habe ich einfach die Probewoche gemacht und meine Eltern überzeugt, dass ich da wirklich Lust draufhabe."

    Eine gute Ausbildung ist das A und O
    Marcel sagt, er möchte mehr junge Menschen inspirieren, ein Studium in Kommunikationsdesign zu beginnen. Was einen guten Designer ausmacht? "Wichtig ist, dass man gut zuhören, schnell verstehen und Probleme erkennen kann. Wer sich für Design begeistern kann und vor allem viel Offenheit mitbringt, hat gute Chancen, es weit zu bringen. Voraussetzung ist natürlich, dass man sein Handwerk auch versteht."

    Wer sich vorstellen kann, Design zu studieren, dem empfiehlt er das Probestudium: "Die UE bietet viel und mit ein bisschen Eigeninitiative kann man alles werden, was man will. Dazu ist die internationale Ausrichtung ein echter Vorteil, denn so tickt die Branche.“

    Jeder kann privat studieren
    Dass das Studium an der UE privat ist, war für ihn kein Problem: "Anstatt in eine andere Stadt zu ziehen, habe ich mich entschlossen, in Berlin privat zu studieren und zu Hause wohnen zu bleiben. Das war vom Kostenpunkt her in etwa gleich."

    Kommunikationsdesign studieren
    Als Kommunikationsdesigner entwickelt man Designs und grafische Darstellungen aller Art und befasst sich damit, welche Elemente und welche Bildsprache die beabsichtigte Botschaft am besten transportieren. Dazu gehört neben Gestaltung auch Recherche, Analyse, strategische Umsetzung und Auswertung. Diese akademische Herangehensweise an das klassische Feld des Designs ist für Unternehmen genauso interessant wie für Medien und den Bereich der öffentlichen Kommunikation.

    Das Berufsfeld ist unglaublich breit aufgestellt und reicht von Branding und Corporate Design über Editorial Design bis hin zum User Experience Design. Bei all diesen Disziplinen geht es nicht nur darum, das jeweilige Handwerk zu erlernen, sondern auch die Zielgruppe - und diese gezielt anzusprechen. Als Kommunikationsdesigner beschränkt man sich nicht auf das Zeichnen oder Kreieren, sondern kommt mit den unterschiedlichsten Formen von künstlerischer Gestaltung in Kontakt, vom konzeptuellen Design über Animations- oder App-Design, von Foto-, Video- bis hin zu klassischer Typografie. Neben dem theoretischen Fundament, das von Gestaltungstheorie bis zu Kommunikationskonzepten reicht, wird eine Vielzahl an Techniken vermittelt. Dabei bleibt jedoch immer die individuelle Freiheit jedes einzelnen Studierenden im Fokus.

    Am Ende des Communication Design Studiums stehen einem als kreativer Allrounder alle Türen offen: Als auf dem Arbeitsmarkt gefragte Kommunikationsdesigner können Absolventen etwa Creative- oder Art Director in einer Werbeagentur, bei Medienhäusern und staatlichen Einrichtungen werden. Auch als strategische Berater sind Kommunikationsdesigner bestens geeignet. Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik haben aufgrund der Komplexität der heutigen Kommunikation einen großen Bedarf an Designern, die in der Lage sind, mit ihrem Schaffen konkrete Inhalte zu vermitteln und Kommunikationsziele zu unterstützen.

    Wie Marcels Story als Kommunikationsdesigner begann und wie die University of Applied Sciences Europe ihn auf seinem Weg zum Digital Editorial Designer unterstützte, erfahren Sie unter: www.ue-stories.com

  • UE Stories: Niklas

    UE Stories: Niklas

    Creative Space Explorer

    Niklas hat an der University of Applied Sciences Europe (UE) seinen Bachelor in Fotografie absolviert. Heute ist er Herausgeber seines eigenen Modemagazins "Hart" und übernimmt in der Redaktion die Aufgaben des Creative Directors und Editorial Designers. Was als Hochschulprojekt an der UE begann, ist heute seine Lebensgrundlage.

    "Wir sind als Studentenmagazin im 6. Semester gestartet – jetzt sind wir bei der dritten Ausgabe mit einer Auflage von 10.000 Stück und stehen zwischen den Special-Interest Magazinen am Bahnhof. Mittlerweile sind wir in 26 Ländern erhältlich!"

    Durch das Studium den eigenen Horizont erweitern
    Niklas kommt ursprünglich aus einem kleinen Dorf in Österreich, wo er auch Mitglied im örtlichen Fotoclub war: "Dort hat man eine sehr klare Vorstellung davon, wie Fotos auszusehen haben. Im Studium habe ich dann einen wirklichen Realitätsclash erlebt." Das Studium hat seinen künstlerischen Horizont enorm erweitert: "Das Studium ist sehr vielfältig und total offen – man hat am Ende wirklich alles mal gemacht, von Fine Arts bis Produktfotografie. Dazu gibt es viele kulturelle Unterschiede zwischen den Studenten. Das macht die Projektarbeit immer wieder spannend und neu.“

    Der Weg ist das Ziel
    Über seine Studienzeit sagt er: "Mein Studium hat mich komplett verändert – ich habe gelernt, alles zu hinterfragen. Aber auch meinen eigenen Weg zu gehen. Dazu hat mich das Studium für viele Dinge begeistert, die vorher gar nicht auf meinem Radar waren." Neben seiner Tätigkeit als Herausgeber ist er weiterhin freiberuflicher Fotograf und Fashion Assistance in einer Modeagentur: "Wenn man mich fragt, wie ich meinen Beruf bezeichnen würde, wäre die Antwort wahrscheinlich Künstler."

    Gute Jobchancen trotz umkämpften Marktes
    Niklas sagt, es gibt viele gute Fotografen, aber mindestens genauso viele Chancen: "Gerade im Raum Social Media entstehen zunehmend neue Jobs und die UE passt sich wunderbar an die Marktsituation an. Als Fotografie-Absolvent geht man hier bestens vorbereitet aus dem Studium und kann dazu gleich ein richtig breitgefächertes Portfolio vorweisen. Ich würde sagen, man ist deutlich besser aufgestellt als Leute, die den Beruf ausüben, ohne studiert zu haben."

    Fotografie studieren
    Fotograf zu sein bedeutet mehr, als nur auf den Auslöser zu drücken. Die Auswahl der richtigen Kamera und der passenden Objektive für die jeweilige Aufnahme sind genauso bedeutend, wie ein Verständnis von Perspektiven und Beleuchtung, Fotografiehistorie und Designtheorie sowie der richtige Blick. Dazu kommt eine ganze Bandbreite an Drucktechniken ("Printen") und verschiedenen Kameramodellen. In Zeiten der Digitalisierung wird von Fotografen dazu erwartet, sich mit allerlei Tools zur Bildbearbeitung auszukennen und die verschiedensten Formate erstellen zu können - so ist der Beruf des Fotografen heute deutlich vielfältiger als noch vor einigen Jahren.

    Von der Arbeit in einem Fotostudio über eine Beschäftigung in einem Verlag hin zu freiberuflichem Arbeiten ist das Berufsfeld so breitgefächert wie das Aufgabenspektrum. Spezialisierungen gibt es viele: Ob Natur-, Portrait- oder Veranstaltungsfotograf, ob Produktfotograf in der Werbung oder Künstler. Wer als Fotograf flexibel ist, dem stehen viele Türen offen.

    Studierende an der University of Applied Sciences Europe lernen sowohl mit analogen wie digitalen Kameras umzugehen als auch das klassische Handwerk der Fotoentwicklung in der Dunkelkammer sowie das Printen. Dazu kommen Kurse in Cinematografie, Design, Bildbearbeitung, Komposition, Colorierung, Druck, Beleuchtung und Medienrecht. Das macht sie zu Allroundern, die in der Lage sind, erfolgreich in jeder Fotografiesparte Fuß zu fassen. Dank des internationalen Umfelds der Hochschule lässt sich der Bachelorstudiengang sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch abschließen, der Masterstudiengang wird ausschließlich in englischer Sprache angeboten.

    Wie Niklas' Story als Herausgeber seines eigenen Magazins begann und wie die University of Applied Sciences Europe ihn auf seinem Weg zum Creative Director unterstützte, erfahren Sie unter: www.ue-stories.com

  • UE Stories - Where great stories begin

    UE Stories - Where great stories begin

    Alumni der University of Applied Sciences Europe (UE) erzählen ihre ganz persönlichen Geschichten – wie sie sich für das Studium an der UE entschieden haben und wo sie jetzt stehen. Sie sind nicht nur sehr erfolgreich, sondern auch ganz individuell im Berufsleben angekommen. Das bestätigt unser Verständnis, immer offen für neue Impulse und Einflüsse zu sein, um die unterschiedlichsten Lebensläufe und Karrieren begleiten zu können. Es ist ein wunderschönes Lob, dass so viele Absolventen auch Jahre nach ihrem Studium eine so starke Bindung zur UE haben:

    Niklas hat seinen Bachelor in Fotografie absolviert und ist heute als Creative Director Herausgeber seines eigenen Modemagazins namens "Hart". Obwohl er seinen Abschluss bereits 2018  gemacht hat, nutzt er in weiterhin die Hochschulstudios für seine Arbeit: "Erst letzte Woche hatten wir hier ein Shooting. Es ist echt klasse, dass ich mich auch nach meiner Studienzeit auf meine Hochschule verlassen kann". Er sagt: "Das Studium hat mich menschlich total verändert. Die UE ist ein richtiger Teil von mir geworden."

    Annamaria hat ihren Bachelor in Wirtschaftspsychologie absolviert und ist heute Leiterin im Bereich Recruiting bei einem der größten Schienen- und Logistik-Unternehmen der Welt. Sie ist verantwortlich dafür, die besten Köpfe für das Unternehmen zu finden und Mitarbeiterpotenziale zu entwickeln. Über ihre Studienzeit sagt Annamaria: "Ich denke unheimlich gerne daran zurück. Das war etwas Besonderes für mich." Iserlohn, sagt sie, war für sie die beste Entscheidung: "Gerade, weil man sich dort an der Hochschule kennt, hilft man sich auch mit Tipps und Kontakten weiter. Auch die Dozenten helfen diesbezüglich, wo sie können. Auch heute schöpfe ich noch aus meinem Netzwerk von damals."

    Eva Lotta hat Corporate Management studiert und ist heute Geschäftsstellenleiterin des Nachwuchszentrums von einem bekannten Hamburger Fußballverein. Am meisten gefallen hat ihr die International Summer School, bei der sie für zwei Wochen nach Chicago flog und vor echten Investoren ihre Geschäftsidee pitchen durfte: "Als Schwerpunktthema war dort Unternehmensgründung und Finanzierung. Es war schön, dass das Projekt tatsächlich in die Tat umgesetzt wurde." Ihr Studium finanzierte Eva Lotta mit einer Werkstudententätigkeit während des Studiums: "Montags, Dienstags und Mittwochs hat man den Vormittag frei, sodass man Zeit hat zu arbeiten. Nachmittags ist dann das Studium dran."

    Sascha hat seinen Bachelor in Kommunikations- und Medienmanagement absolviert und arbeitet heute als Head of New Business Development bei einer der größten Softwarefirmen der Welt. Er hilft internationalen Unternehmen aus über 15 Industrien auf dem Weg in die Digitalisierung. "Da die Professoren an der UE wirklich eins zu eins vermitteln können, verlassen Studenten die Hochschule mit praktisch sofort anwendbarem Wissen. Man lernt, wie die Kommunikationsbranche funktioniert und vor allem, wie man Medien und Unternehmen durch den digitalen Wandel begleiten kann. Dazu ist die Hochschule wirklich international." Für ihn und seine Eltern war immer klar: "Ein Privatstudium ist eine Investition in meine Zukunft. Meine heutige Karriere habe ich der UE zu verdanken."

    Constantin hat seinen Bachelor in Fotografie absolviert und ist heute als selbstständiger Fahrradfotograf tätig. Bei seiner Abschlussarbeit hat er die Fahrradfotografie für sich entdeckt: "Ich bin alleine mit dem Fahrrad durch Frankreich gefahren und habe Landschaftsfotos geschossen. Es war kalt, nass, ich war erschöpft. Dass ich das durchgehalten habe, hat mich bis heute geprägt." Constantin sagt: "Im Nachhinein weiß ich die Freiheit, die einem während eines Studiums an der UE geboten wird, sehr zu schätzen. Die Professoren und Dozenten lassen den Studierenden den Raum, sich individuell zu entwickeln. Es gibt keine uniforme Lehre."

    Das eindrucksvolle Design der Kampagne wird Ihnen die nächsten Monate nicht nur auf der Webseite begegnen, sondern sie sind auch auf unseren Social-Media-Kanälen (für die großartigen Fotos ist übrigens unser Fotografie-Dozent Axel Martens verantwortlich) als auch auf großen Plakaten in Berlin, Hamburg und Iserlohn zu finden.

    Mehr über die Alumni und was sie Besonderes an der UE erlebt haben, erfahren Sie unter www.ue-stories.com.