• Alma del Banco Preis im Wintersemester 2020/21

Alma del Banco Preis im Wintersemester 2020/21

Zum vierten Mal wird der Alma del Banco-Preis vom Forum für Künstlernachlässe Hamburg (FKN) als Anerkennung für die beste Bachelor-Arbeit im Fachbereich Art & Design der University of Europe for Applied Sciences (UE) in Hamburg vergeben.


Das seit 2003 in Hamburg bestehende FKN versucht neben der Bewahrung von Künstlervor- und -nachlässen immer auch Absolventinn*en von Hamburger Kunsthochschulen zu fördern, u.a. seit über zehn Jahren mit einem Atelierstipendium im Künstlerhaus Sootbörn, durch regelmäßige Beteiligung an den Forumsausstellungen und nun noch mit dieser Auszeichnung. Mit diesem Anerkennungspreis verbinden wir den Namen einer bedeutenden Hamburger Künstlerin und möchten auf diese Weise auch das Erinnern und Gedenken an wichtige kunstschaffende Persönlichkeiten stärken.

Alma del Banco wurde 1863 in Hamburg geboren. Obwohl sie 1919 Gründungsmitglied der "Hamburgischen Secession" war, musste sie 1933 den Ausschluss aus der Hamburgischen Künstlerschaft wegen ihrer jüdischen Wurzeln ertragen. Hinzu kam 1937 die Beschlagnahmung ihrer Werke aus der Hamburger Kunsthalle im Rahmen der NS-Ausstellungsaktion "Entartete Kunst“. 1943 beendet Alma del Banco nach Erhalt des Deportationsbescheides ihr Leben in Hamburg.    

 

Jury (von links nach rechts)

Andy Heller, geb. in Augsburg, sie lebt in Berlin. Studium der Fotografie am Surrey Institute of Art & Design College University, Farnham, Großbritannien (BA (Hons) Photography 1999). Studium der Bildenden Kunst, Fachbereich Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig, bei Prof. Joachim Brohm (Diplom 2004, Meisterschülerin 2006). Seither freie Künstlerin mit Ausstellungen im In- und Ausland. Seit 2011 Ausstellungskonzeption und Kuration (Produzentengalerie LORIS 2011–2017, seither frei). Seit 2002 Bildredakteurin (DIE ZEIT, ZEIT Geschichte, DUMMY, dekoder.org u.a.).

Emmanuel Mir, geb. in Toulon (F), ist Leiter des Landesbüro für Bildende Kunst (LaB K). Das LaB K ist eine Einrichtung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW, die ein umfangreiches Programm zur Professionalisierung und Beratung von bildenden Künstler*innen anbietet. Emmanuel Mir studierte zunächst Kunst in der Kunstakademie Düsseldorf und wurde Meisterschüler von David Rabinowitch. Später studierte er Kunstgeschichte in Düsseldorf und promovierte dort zum Thema der Funktion von Kunst in privatwirtschaftlichen Organisationen. Vor seiner Tätigkeit im LaB K war er Dozent für Kunstgeschichte an diversen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen, kuratierte Ausstellungen und veröffentlichte Texte zur Kunst und Kunstsoziologie in Fachzeitschriften und Katalogen. Eigenständige Veröffentlichungen: „Das outgesourcte Museum“ (2006), „Petites Résistances – Rebellion als Kunstform“ (2013), „Kunst Unternehmen Kunst“ (2014).

Ayhan Salar, geb. in Izmir/Türkei, er lebt seit 1973 in Deutschland. Studium der Sozialpädagogik in Bremen (Diplom 1989). Studium der Kulturwissenschaften, Kunstgeschichte und Philosophie (1989-1992) an der Universität Bremen. Studium der Freien Bildenden Künste (Film) an der HfK Bremen (Diplom 1997). 2005 & 2006 Lehrauftrag an der HfK Bremen. Seit 2018 Kurator im Altonaer Museum. Seit 1991 Realisierung zahlreicher internationaler Filme als Produzent, Autor, Regisseur, und Bildgestalter. Mitglied der Europäischen Film Akademie. Foto: Salar, Ayhan by_Orhan_Simsek

 

 

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