Interaction Design / Interactive Media

Studienstart: April 2013. Jetzt bewerben!

Interaction Designer entwickeln und gestalten interaktive Produkte, Räume und Anwendungen mit den innovativen Mitteln der neuen Medien. Sie berücksichtigen dabei die Wünsche, Anforderungen und Erwartungen der Benutzer.

  • Projekt Interactive Media / Juice Control
  • IXD - Datavis

    IXD

    Datavis

    M. Böhme und T. Häberer


     
  • IXD - Facebook Galaxy

    IXD

    Facebook Galaxy

    Karim Baydon


     
  • IXD - Swap

    IXD

    Swap

    Andreas Sommer


     
  • IXD - Processing

    IXD

    Processing


     
  • IXD - Generative Design

    IXD

    Generative Design

    Versch. Studenten


     
  • IXD - Lego Icons

    IXD

    Lego Icons

    Nora Bolz


     
  • IXD - Party Mob

    IXD

    Party Mob

    Lukas Oppermann


     
  • IXD - Infotouch

    IXD

    Infotouch

    Magnus Habekost


     
  • IXD - BQuence

    IXD

    BQuence

    M. Böhme und O. Schmidt


     
  • IXD - Zeitmaschine

    IXD

    Zeitmaschine

    Tim Geibel


     
  • IXD - Berliner Schnauze

    IXD

    Berliner Schnauze

    Marcel Bachran


     

Facts

Campus: Berlin
Aufnahme: Wintersemester (Oktober) und Sommersemester (April)
Dauer des Studiums: Sieben Semester (Vollzeit)
Praktikums-/Auslandssemester: 5. Semester
Credit Points: 210 ECTS
Abschluss: Bachelor of Arts
Kosten: 690 EUR / Monat
Zulassungsprüfung: Mappen-Kolloquium und persönliches Gespräch

Projektbeispiele Interactive Media

Throwable Interface von Stephan Isermann. Die Konzeption neuer Interaktionsmechanismen gehört zur zentralen Aufgabenbereichen eines IX-Designers. 

Google Everywhere von Thomas Göthe setzt sich mit der Wirkungsweise virtueller Aspekte auf unseren (analogen) Alltag auseinander.

Personal Everyday von Anna Weiss. Die verständliche und organisierte Visualisierung komplexer Datensätzen bildet eine Grundlage für die spätere Gestaltung interaktiver Anwendungen. 

Memorial Caching von Elena Brandenstein. Bachelor-Abschlussarbeit die untersucht, wie neue digitale Technologien Erinnerungs- und Gedenkmechanismen kommender Generationen prägen können.

Weitere Projektbeispiele finden Sie auf unserer Galerie-Seite Exhibits

Über Interaction Design / Interactive Media

Von der Website bis zur Handy-App, vom Computerspiel bis zur Gestaltung interaktiver Räume – Interaction Designer entwerfen haptische, und audiovisuelle Systeme, die es Benutzern ermöglichen, intuitiv und spielerisch mit Technologien umzugehen.

Kurz gesagt: ein Interaction Designer überschaut und konzipiert die vielfältigen Kommunikationsprozesse, die sich zwischen Menschen und Computern abspielen und die aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Interaction Designer arbeiten medienübergreifend: Ob Bild, Sound, Video, Animation, Schrift, Text, Haptik, Produktgestaltung oder räumliche Darstellung – Sie entwerfen Dinge und Anwendungen, die in den meisten Fällen eine Vielzahl von unterschiedlichen Medien in sich vereinen.

Studienverlauf

Der Bachelor-Studiengang Interaction Design / Interactive Media ist in drei Studienphasen unterteilt: Die ersten Semester bestehen aus einem Grundlagenstudium, in dem gestalterische Basis-Kenntnisse und -Fähigkeiten vermittelt werden. Die Studierenden lernen, Medien konzeptionell für die Erstellung von Inhalten zu nutzen und erhalten eine Grundausbildung in zeichnerischen Darstellungsformen und illustrativen Ausdrucksmöglichkeiten.

Ab dem dritten Semester schließt sich die Projektphase an, in dem die Studierenden eigene Schwerpunkte mittels intensiven Wahlpflichtmodulen setzen können: Interface Design, Interactive Environments oder Creative Mobile sind nur einige der angebotenen Inhalte. Erweitert wird dieses Angebot durch unterstützende Kurse wie Creative Coding (Processing), Creative Web (HTML 5, CSS3 und jQuery), 3D-Seminare und Veranstaltungen zu den Themen Design Thinking und Human Factors.

Durch die Präsentation ihrer Arbeiten lernen die Studierenden ihre eigenen Projekte so aufzuarbeiten, dass diese der Öffentlichkeit im Hinblick auf den bevorstehenden Berufseinstieg vorgestellt werden können. Auch das verpflichtende 21-wöchige Praktikum vertieft die Vorstellung vom künftigen Berufsbild.

Die Anfertigung der Bachelorarbeit im siebten Semester soll zeigen, dass die im Studienverlauf erworbenen Kenntnisse zur eigenständigen Konzeption und Realisation eines Projektes angewendet werden können und zur Ausübung eines gestalterischen Berufes befähigen.

Berufsbild

Das junge Berufsbild hat sich aus der Notwendigkeit heraus entwickelt, den immer stärker werdenden Einfluss der Computer-Technologie auf unseren Alltag mit einem »menschlichen Antlitz« zu versehen und die Benutzung immer umfassenderer Systeme zu vereinfachen.

Interaction Designer arbeiten in Unternehmen und Agenturen der Medienbranche, in Firmen, die sich auf Internet-Kommunikation spezialisieren, im Produktdesign, in der Softwaregestaltung oder als Künstler und freie Designer. Genau wie die technischen Möglichkeiten, entwickelt sich der Beruf ständig weiter, deswegen sind Interaction Designer oft an vorderster Front, wenn es darum geht, neue Wege der Kommunikation und neue Erfahrungen mit digitalen Produkten und Services zu erforschen.

Immer mehr Unternehmen erkennen, dass zusätzlich zu den traditionellen Medien (z.B. Werbeclip oder Anzeige) Angebote, die individuell auf den Kunden ausgerichtet sind und ihnen die Möglichkeit geben, mit diesen zu interagieren, von Vorteil sind. Interaction Design gehört damit jetzt und auf absehbare Zeit zu den krisensichersten Berufsfeldern in der Gestaltungsbranche.

Bewerbung und Zulassung

Sie haben die Möglichkeit, sich bereits ein Jahr im voraus für den gewünschten Semesterstart zu bewerben. Bewerbungsschluss für das Wintersemester ist jeweils der 1. September und für das Sommersemester der 1. März.

Bitte nutzen Sie zuerst das Online-Bewerbungsformular: Füllen Sie den Fragebogen vollständig aus und laden Sie 3 bis 5 Arbeitsbeispiele hoch. Ihre Arbeitsproben können z.B. Skizzen, Fotografien, Zeichnungen oder digitale Layouts sein.

Zum Aufnahmegespräch bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

    1. Tabellarischer Lebenslauf
    2.  Zeugnis der Allgemeinen oder Fachgebundenen Hochschulreife in beglaubigten Fotokopien. Eine Aufnahme ist auch möglich bei Erfüllung der Kriterien des § 11 im Berliner Hochschulgesetz (BerlHG).
    3. Eine Mappe mit eigenen künstlerisch-gestalterischen Arbeiten. Diese soll mindestens 10-20 Arbeitsbeispiele enthalten. Es können dies u. A. sein: Zeichnungen, Malereien, Skizzenbücher, Fotos, Computergrafiken, Webseiten, Kurzfilme, aber auch textorientierte Arbeiten wie z.B. Konzepte für Werbekampagnen oder Artikel. Größere plastische Arbeiten und dreidimensionale Objekte sollten als Fotos oder in digitaler Form eingereicht werden. Der Mappe muss eine schriftliche Erklärung beiliegen, dass die Arbeiten eigenständig angefertigt wurden.

Bewertet werden die konzeptionelle und gestalterische Qualität in der Umsetzung.

Sie müssen sich bei Ihrer Bewerbung für einen der fünf Studiengänge (Motion Design, Interaction Design / Interactive Media, Fotografie, Kommunikationsdesign, Illustration) entscheiden. Ein späterer Wechsel des Studiengangs ist jedoch möglich.

Next Steps

Haben wir Ihr Interesse an der BTK geweckt? Hier sind einige der Schritte, die Sie als Nächstes unternehmen könnten:

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