motion design
Kursbeispiele
Im Folgenden werden einige Lehrinhalte des Grundlagenstudiums vorgestellt. Der erste Studienabschnitt dient dem Erwerb der grundlegenden Fähigkeiten und Kenntnisse zeitbasierter Gestaltung. Im Zentrum des Studiums stehen sowohl die konzeptionelle als auch die gestalterisch experimentelle Auseinandersetzung mit den Dimensionen von Zeit, Raum und Klang. Alle Lehrveranstaltungen beinhalten thematische Einführungen, Beispielanalysen, Übungen sowie Einführungen in die jeweiligen technischen Gestaltungsmittel.
Zeit Gestalten
Motion Designer können die verschiedenen Konzepte und Ästhetiken zur medialen Konstruktion von Zeit differenziert in ihrer Gestaltung anwenden. Die grundlegenden Methoden zur Erzeugung von Scheinbewegungen im Bild werden im Grundlagenstudium vorgestellt und in Übungen erprobt.
Konzepte entwickeln
Motion Designer entwickeln und visualisieren Konzepte für die Gestaltung dynamischer Inhalte. Im Studium werden die verschiedenen Etappen einer Projektentwicklung exemplarisch ausgearbeitet. Dies geht von der Ideenfindung über die Stoffentwicklung bzw. Drehbuchanalyse, Dramaturgie, Previsualisierung durch Illustrationen bis hin zu Storyboard und Animatic.
Geschichten (er)finden
Filmische Gestaltungsmethoden - Kamera- und Lichtführung, Schnitt und Montage - gehören zum gestalterischen Können eines Motion Designers. Filmische Terminologien und Arbeitsabläufe werden innerhalb des Studiums erörtert und in Übungen erprobt. Das Auflösen einer Szene und deren Übersetzung in ein Bild ist ein besonders schöpferischer Prozess. Dabei spielt der Sinn für Charakter und Geste, Licht, Schatten und die Rhythmik der Bewegungen eine entscheidende Rolle.
Klänge sehen
Ein Motion Designer kann akustische Reize und Strukturen visuell interpretieren und in experimenteller Arbeitsweise mit analogen und digitalen Mitteln bildgestalterisch ergänzen. Während des Studiums werden verschiedene Ansätze erprobt. Da Musik unsere Gefühle unmittelbar anregt, gibt es etwa im Seminar »Analog Motion Graphics« den Ansatz, alle Bewegungen im Film live, per Hand, zu erzeugen und nicht mittels Software.
Im Raum experimentieren
Motion Designer gestalten und erweitern Räume mit audiovisuellen Medien. Die Wahrnehmung von Farbe und Licht im Raum sowie die Dimension von Raum in Bezug zum Körper dient im Studium als Ausgangspunkt für die experimentelle Gestaltung an der Schnittstelle zwischen Architektur, Kunst und Design. Zu verschiedenen Themenbereichen werden eigene Ideen von Raumentwürfen anhand von Modellen entwickelt, als Konzept visualisiert oder auch spielerisch im realen Raum umgesetzt.
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