fotografie
Kursbeispiele
In den ersten Semestern werden die Grundlagen der Fotografie studiert.
Dazu gehört das Untersuchen von Licht und Schatten, das Dokumentieren und Montieren von Strukturen sowie Portrait- und Reportageaufnahmen.
Nightshadow
Natalie van Sasse van Ysselt -
Strukturen & Montagen
Max Stuttmann -
Festhalten - Im Osten nichts Neues
Cedric Vilim - 4. Semester
Aufgabe: Erarbeiten einer Bildserie
Eine Serie ermöglicht dem Betrachter das Erfassen einer Situation, eines Umstandes und kann eine visuelle Kritik darstellen. Ebenso ist die Herausarbeitung eines narrativen Aspekts oder die Beschreibung eines Zustandes denkbar. Die vielleicht bekannteste Fotoserie stammt von August Sander: Menschen des 20. Jahrhunderts. Er machte die Entdeckung, dass eine gewisse Anzahl von Bildern die Betrachter eine Zugang zu einer ganzen Epoche ermöglicht. Es gibt das Phänomen des sogenannten Zwischenbildes (das sind die Bilder, die nicht real vorliegen, aber in der Phantasie des Betrachters entstehen).
Der Fall der Mauer und die damit verbundene Wiedervereinigung der DDR und BRD jährten sich 2009 nun bereits zum 20. Mal. Im Zuge der Deutschen Einheit kam es nicht nur politisch und ökonomisch, sondern auch gesellschaftlich zu einem tiefgreifenden Wandel. Dennoch gibt es auch Teile Deutschlands, in denen die Veränderungen der letzten 20 Jahre kaum sichtbar sind. So begebe ich mich in meiner Serie FESTHALTEN – Im Osten nichts Neues auf die Reise an die Deutsche Ostseeküste. Der Titel der Serie ist dabei aus zwei Perspektiven zu betrachten: Zum einen im Sinne des photographischen Festhaltens einer Momentaufnahme, der Abbildung eines Motivs im Hier und Jetzt. Zum anderen im Sinne des Festhaltens an Traditionen, an Gewohntem. Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen die architektonischen Charakteristika eines ehemals zentralistisch regierten Landes. Die Aufnahmen zeigen ein Nichtloslassenwollen, den Versuch, sich an das zu klammern, was noch von der DDR übrig ist. Die bedrückende Leere, verhangene Fenster oder in Vergessenheit geratener Unrat machen das Ohnmachtsgefühl einer vergangenen Ära bis zum heutigen Tag erlebbar. Ein Traumzustand inmitten standardisierter Relikte einer Planwirtschaft, Stillstand zwischen Wellblech und Pressspan. Cedric Vilim
15 Inkjet-Prints, 14 mal 30 x 30 cm, 1 mal 90 x 90 cm
Maskenlos
Martin Krahn -
Zu sehen sind Portraits, die mehr zeigen als die bloße Mimik des Fotografierten. Entstanden in einer intimen Atmosphäre, offenbaren die Bilder das Wesen dreier Menschen. Ich habe versucht das Innerste / ( oder auch – Gefühle ) nach außen hin sichtbar zu machen und durch die Reduzierung auf Schwarz-Weiß den Fokus auf die wichtigen Dinge zu lenken. Martin Krahn
Fotografie-Workshop New York
Jedes Jahr fahren im September Studierende nach New York und besuchen aktuelle Fotokünstler. Sie erleben Live-Openings in bekannten Galerien, besuchen Archive wie das Inge-Morath-Archiv und widmen sich insbesondere der Street Photography. Der Ernst Haas-Schüler Todd Weinstein lädt Fotografen in sein Studio in der Fifth Avenue ein, und die Studierenden können mit ihnen diskutieren und ihnen eigene Arbeiten zeigen. Zurück in Berlin werden die neu entstandenen Fotografien ausgestellt und publiziert.
New York City 2008
David Vogt -
Diese Portraits zeigen, wie gern ich den Menschen andere Menschen durch die Photographie näher bringe. Vor allem aber erzählen die Portraits eine Geschichte. Hoffentlich erlauben sie jedem Betrachter, eine Verbindung zum eigenen Leben zu knüpfen. Vielleicht helfen sie sogar, ein wenig mehr von sich zu definieren. Da Sie von diesen Menschen so gut wie nichts wissen, außer dem, was diese Bilder verraten, lassen Sie sich darauf ein und interpretieren, kommentieren und schaffen Sie sich Ihr eigenes Portrait von dem, was New York City zu dem macht, was es ist: der große Schmelztiegel voller unterschiedlichster Menschen. David Vogt
Ab 2010 finden Fotografie-Workshops auch in Asien statt. Eine erste Fotosafari unternehmen Prof. Matthias Leupold und Prof. Christian Mahler mit den Studenten in Vietnam im Mai 2010. Es wird unter anderem ein Waisenhaus in Hanoi besucht und fotografisch dokumentiert werden.
Ausstellungkataloge
Der Zweifler
Jonas Willingstorfer, Thomas Fellmann
Erstellen eines Fotofilmes, freie Themenwahl
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1. Semester
Im Studiengang Fotografie werden die Schnittstellen zum bewegten Bild innerhalb des Themenbereiches Fotofilm in Projekten untersucht.
Zur Einführung in das Thema Fotofilm wurden die beiden Filme La Jetée von Chris Marker, Frankreich 1962, und Rien ne va plus, Deutschland 2004, von Katja Pratschke gesehen und die Konzepte und Gestaltungsmittel besprochen.
Der Text von Bertolt Brecht erschafft die fiktive Person des Zweiflers, der das Offensichtliche und Alltägliche hinterfragt - und damit der Gesellschaft den Spiegel vorhält.
Diese visuelle Interpretation greift den Grundgedanken auf und lässt den Protagonisten mit einem zweifelnden Alter Ego in einen Dialog treten: Ist die Arbeit gelungen? Wer trägt Verantwortung? Wie geht man mit äußeren Einflüssen um? Und vor allem: Wie handelt man (richtig)? Eine Antwort kann und soll nicht gegeben werden. Frei nach Brecht: Der Vorhang zu - und alle Fragen offen.
Behind the doors
Cedric Vilim
Plakat zur Ausstellung in Mitte
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Lectures
Robert Lebeck, Moderation Prof. Matthias Leupold -
Namhafte Fotografen besuchten in der Vergangenheit die btk: Unter anderem Will McBride, Jim Rakete, und im Mai 2009 war Robert Lebeck anlässlich seiner Werkschau im benachbarten Martin-Gropius-Bau in der Berliner Technischen Kunsthochschule.
Video zu dieser Lecture
Die bekannten Repräsentantinnen Christa Klubert, Düsseldorf, Anja Wieroth, Berlin, und Kozva Rigaud-Shotview, Wien und Berlin, berichteten über die aktuelle Situation des kommerziellen Bildes im Bereich der Werbung. Petra Göllnitz stellte in einer Lecture die Arbeit der Bildredaktion des STERN, Hamburg vor. Kolja Kahle, Art-Direktor der Brigitte, Hamburg, referierte über den Alltag der Magazingestaltung und über die Brigitte-Initiative "ohne Models". Michael Biedowicz, Bildredakteur des Zeitmagazins, gab Einblicke in die Arbeit einer ausgezeichneten Bildredaktion – Preis: Visual Leaders 2010, Cover des Jahres (Gold): ZEIT MAGAZIN Nr. 52 (1)
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Prof. Pook und Cedric Vilim (Alumni der btk) erhalten gemeinsam den Type Directors Club NY Award 2012. mehr...
Page Titel Motion Design
Die Page hat zum Ende des Jahres das Titelthema Motion Design. Im Heft findet sich ein interessantes Interview mit Prof. Mahler. mehr...
