Recherche // Campus Berlin

RECHERCHE LOKAL

Der Onlinekatalog verzeichnet mit Ausnahme der Zeitschriften den gesamten Medienbestand der UE-Bibliothek in Berlin.

Alle von der Berliner Bibliothek gehaltenen Zeitschriften sowie alle anderen fortlaufenden Sammelwerke (bspw. Jahrbücher) werden über die Zeitschriftendatenbank (ZDB) verzeichnet, der zentralen Datenbank für Periodika und Schriftenreihen in Deutschland.

Das DBIS (Datenbank-Infosystem) versammelt freie und lizenzpflichtige Fachdatenbanken unter einer einheitlichen, gezielt durchsuchbaren Oberfläche. Aktuell sind mehr als 10.000 wissenschaftliche Datenbanken im DBIS verzeichnet. Im BTK-Portal beim DBIS finden sich die von der UE lizenzierten Datenbanken sowie eine Auswahl jener freien Datenbanken, die für Studierende und Lehrende von besonderem Interesse sein können.

Die BTK-Bibliothek bietet Zugang zu elektronischen Ressourcen über das Portal World eBook Library (WEL). Die WEL bietet Zugang zu rund 3.000.000 eBooks und anderen elektronischen Dokumenten (u.a. auch eine Auswahl von Audiobooks). Die WEL deckt das gesamte akademische Fächerspektrum ab und hat einen eindeutigen Schwerpunkt bei englischsprachigen Publikationen, die rund 80% des Bestandes ausmachen. Die Sammlung ist in rund 200 so genannte 'specialty collections' systematisch aufgeteilt, kann aber ebenso in Gänze durchsucht werden.

RECHERCHE REGIONAL

Sollte der Bestand der UE-Bibliothek für ein Projekt einmal nicht ausreichen oder dringend benötigte Literatur verliehen sein, gibt es in Berlin einige andere Bibliotheken mit ähnlichen Sammelschwerpunkten.

Die Bibliothek der Universität der Künste (UdK) hat den größten, ausleihbaren Bestand an Medien zu den verschiedenen Gestaltungsdisziplinen.

Die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin hat in Berlin den umfangreichsten Bestand zu Kunst, Fotografie und Kommunikationsdesign. Bei der Kunstbibliothek handelt es sich eine Präsenzbibliothek, mit allen Medien kann nur vor Ort gearbeitet werden.

Für Berlin gibt es zwei regionale Verbundkataloge. Verbundkataloge sind im Prinzip Metasuchmaschinen für Bibliotheksbestände. Sie fassen die Kataloge vieler, unterschiedlicher Einrichtungen unter einer Suchoberfläche zusammen und sind also eine Art One-Stop-Shop in Sachen Medien- und Fachinformation.

Im KOBV (Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg) sind die Bestände aller wichtigen, wissenschaftlichen Bibliotheken aus dem Raum Berlin-Brandenburg unter einer einheitlichen Oberfläche durchsuchbar.
Für die Öffentlichen Bibliotheken Berlins stellt der VÖBB (Verbund Öffentlicher Bibliotheken Berlins) das vergleichbare Angebot dar.

RECHERCHE ÜBERREGIONAL

Um sich einen Überblick über die zu einem Thema insgesamt vorhandenen Informationsressourcen zu verschaffen, bietet sich in der Regel eine Recherche in verschiedenen Bibliotheks- und Informationsverbünden an.

Der KVK (Karlsruher Virtueller Katalog) ist die Metasuchmaschine für alle deutschen Bibliotheksverbünde. Darüber hinaus können mit dem KVK eine Vielzahl internationaler Bibliotheksverbünde und wichtiger Bibliotheken (z. B. British Library, Library of Congress) parallel durchsucht werden.

Die EZB (Elektronische Zeitschriftenbibliothek) ist eine der größten Datenbanken weltweit zur Verzeichnung wissenschaftlicher E-Journals. Sie verzeichnet derzeit knapp 55.000 Zeitschriften, von denen mehr als die Hälfte frei zugängliche Volltexte bietet. Sie dient also nicht nur als Nachweisinstrument, sondern bietet in vielen Fällen auch direkten Zugriff auf den Volltext einzelner Artikel und Papers.

Das DOAJ (Directory of Open Access Journals) verzeichnet E-Journals, die nach dem Open Access-Prinzip veröffentlichen. Bei den im DOAJ verzeichneten Zeitschriften handelt es sich um wissenschaftliche Publikationen aller Fachgebiete, die einer entsprechenden Qualitätskontrolle unterliegen und die unmittelbar mit dem Erscheinen frei im Netz verfügbar sind. Momentan sind knapp 9000 Zeitschrift im DOAJ verzeichnet, von denen etwa 45% direkt auf der Artikelebene durchsuchbar sind.

Da die relevante Literatur eines Faches in der Regel auf verschiedene Institutionen verteilt ist, fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Aufbau von Virtuellen Fachbibliotheken. Diese bieten Suchportale, die für ein bestimmtes Fachgebiet die Onlinekataloge aller Institutionen mit relevanten Beständen verknüpfen. Besonders interessant für Studierende der UE Art & Design dürften die Fachinformationsdienste KunstFotografieDesign und Kommunikations, Medien- und Filmwissenschaft sein. Eine Übersicht über alle existierenden Fachbibliotheken findet sich hier.

Bei Fragen zu einzelnen Recherchetools oder bei spezielleren Informationsbedürfnissen können Sie sich natürlich jederzeit gerne an die Bibliothek wenden.