• BTK Thomas Schaefer Mann im Licht

    Fotoarbeit: Alumnus Thomas Friedrich Schäfer

  • BTK Thomas Schaefer Frau auf Bett

    Fotoarbeit: Alumnus Thomas Friedrich Schäfer

  • BTK Thomas Schaefer Weihnachtsbaum

    Fotoarbeit: Alumnus Thomas Friedrich Schäfer

  • BTK Thomas Schaefer Frau

    Fotoarbeit: Alumnus Thomas Friedrich Schäfer

BTK Absolvent Thomas Friedrich Schäfer gewinnt Preis für Fotografie in Venedig Arte Laguna

„Okay, das hört sich vielleicht komisch an, aber es scheint, als sei ich der Gewinner des Arte Laguna Prize für Fotografie“, schreibt Thomas Friedrich Schäfer kurz nach der Bekanntgabe auf Facebook.
Der BTK Alumnus konnte auch hier mit seiner Arbeit „Experiential Space #2“ die Jury überzeugen und gewinnt am 19. März 2016 in der Kategorie Fotografie auf der 10. Veranstaltung des Arte Laguna Prize.
„All meine Liebe gilt dem besten Team, meiner Frau, meiner Familie, meinen Freunden und Tieren, der Welt, der Sonne und dem Mond und meinem Bruder „in art“ Yoram David Roth“, schreibt Schäfer weiter.

Der ehemalige BTK Studierende gewann im Herbst letzten Jahres bereits den ersten Preis beim Felix Schoeller Photo Award. Schon damals begeisterten seine Bilder auf besondere Art und Weise. Mit Bildern die sprichwörtlich für das Beleuchten sozialer und familiärer Umfelder stehen, die Fragen beantworten wie „Was bedeutet Zuhause für den einzelnen, wie definieren sich Erinnerungen, was ruft nostalgische Gefühle in uns hervor?“, eröffnet Schäfer einen neuen Blick auf die Vergangenheit.

In „Experiential Spaces #2“ inszenierte und konstruierte Schäfer Räume, die Memoiren seiner Kindheit und Jugend wiederspiegelten. Die Konstrukte sind hyper-realistisch, die Momente zwischenmenschlicher Beziehungen schaffen und darstellen. Die Filmsets wurden durch ihn selbst aufgebaut - allein durch Erinnerung und Vorstellungskraft rekonstruiert. Mit einer Digitalkamera dokumentierte er den Raum und baute anschließend alles wieder ab. Damit schaffte er Räume, die ebenso kurzlebig und flüchtig waren wie die Erinnerung selbst.

„Ich sehe meine Arbeit an der Grenze des Schaffens eines Historikers, eines Archivars und eines Forschers und versuche, mit dieser das vergessen Geglaubte und wenig Beachtete sichtbar zu machen", erklärt er selbst seine Arbeit - zu der wir von Herzen gratulieren!

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