• Illustrierter Krimi
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    © Miriam Moritz, Isabell Bartnicki

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    © Julia Wlodarski

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    © Miriam Moritz

Unsere drei Illustrationsstudentinnen zu ihrem Projekt für ZEITgeschichte

Die drei Hamburger Studentinnen Julia, Miriam und Isabell des Studiengangs Illustration (B.A.) haben einen illustrierten Krimi zur Geschichte der Giftmischerin Gesche Gottfried aus Bremen für das Magazin ZEITgeschichte entworfen. Wir haben sie dazu und zu ihren Erlebnissen mit dem Studiengang an der University of Applied Sciences Europe zu einem kurzen Interview gebeten.

Mehr von und zu den Studentinnen:

Julia: "Gebt mir ein gutes Spiel oder eine interessante Idee und ich bin für die nächsten paar Wochen beschäftigt."
Weitere Arbeiten von Julia gibt es unter Jevvelia.deviantart.com und Ofheartsandjewels.tumblr.com/tagged/my-art

Miriam: "Ich bin engagiert und interessiert, Neues kennen zu lernen."
Weitere Arbeiten von Miriam gibt es unter www.artstation.com/miriammoritz

Isabell: "Ich entwerfe gern merkwürdige Charaktere, abseits des Erwartbaren."
Weitere Arbeiten von Isabell gibt es unter www.artstation.com/isabellbartnicki

Interview

Unsere Studierenden haben einen Slogan gewählt. „Create your story. Inspire the world“. Welche Erfahrungen aus eurem Studium haben euch dabei unterstützt, die Idee zur zeichnerischen Umsetzung eures Kriminalfalles herauszuarbeiten? Was hat euch inspiriert?

Irgendwie haben uns fast alle Kurse irgendwo bei diesem Projekt unterstützt. Das Studium hat in dieser Hinsicht unseren Horizont erweitert. Was uns auch sehr geholfen hat, war das Feedback aus unserem Kurs. Die größte Inspiration war aber die Recherche zu unserem Kriminalfall.

Euer Kriminalfall beschäftigt sich mit der Giftmischerin Gesche Gottfried aus Bremen. Was hat euch an der Begebenheit besonders bewegt oder ist euch im Gedächtnis geblieben?

Dieser Fall war der einzige über eine Frau, der uns vorgestellt wurde, und allein schon deswegen etwas Besonderes. Was wir auch sehr interessant fanden ist, dass sie als „Engel“ bezeichnet wurde, weil sie sich um ihre Opfer „gekümmert“ hat.

Worauf seid ihr bei euren Illustrationen zu dem Fall besonders stolz?

Wir sind besonders stolz darauf, wie wir die Stimmung eingefangen und in unseren Illustrationen wiedergegeben haben.

Erzählt uns von je einem Beispiel bei der Entwicklung euer Bilderstrecken, bei dem es sich gelohnt hat, bekannte Pfade zu verlassen?

Bei der Komposition der Bilder haben wir sehr viel Wert auf die Texturierung gelegt. Gemeinsam mit der nicht überzeichneten, sondern realistisch gehaltenen Licht-Schatten-Modellierung, entsteht beim Betrachter eine besondere Nähe zum Dargestellten.

Ihr seid jetzt im 4. Semester Illustration und am Campus Hamburg ist immer was los: z. B. Auslandssemester, Praktika, Projekte und Ressortarbeit. Welches Erlebnis ist euch als besonders gut in Erinnerung geblieben?

Wir haben natürlich in der Zeit schon einiges erlebt. Was wir nicht vergessen werden, ist der Game Design-Workshop auf Malta mit Stephan Guenzel. Dort haben wir auch die Berliner Game Design-Studierenden kennengelernt.
Was uns auch sehr gut gefallen hat, ist die Möglichkeit, Ausstellungen selbst zu organisieren und das Ergebnis später auch präsentieren zu können.
Ein weiteres Highlight war die Projektwoche mit den Kursen Buchbinden (mit Sarah Roloff), Games (bei Sebastian Mittag) und Storyboard (bei Sven Waschk). Diese Kurse waren für uns sehr interessant, weil wir gute Einblicke in die Bereiche bekommen haben und die Projekte einfach super viel Spaß gemacht haben.

Das Projekt für das Magazin ZEITgeschichte war ein echtes Praxisprojekt, wie es euch später im Beruf begegnen kann. Wisst ihr schon, wo es mal beruflich hingehen soll? Habt ihr einen Traum? Was wollt ihr in zehn Jahren erreicht haben?

Unsere Gemeinsamkeit ist der Wunsch, später im Bereich Games Concept als Artists tätig zu sein.
Isabell könnte sich auch vorstellen als Character Designer zu arbeiten. Miriam interessiert sich außerdem für das Thema Storyboard und würde am liebsten mit Freunden zusammenarbeiten, weil sie das sehr inspiriert. Julia hat schon ein genaueres Ziel vor Augen: In zehn Jahren sieht sie sich in Kalifornien bei Riot. Uns stehen viele Wege offen.

Was ist euer Tipp an Studiengang Illustration Interessierte? Welche Angebote sollten sie an der Hochschule nutzen? Worauf sollten sie bei der Entwicklung ihrer Fertigkeiten vor einer Bewerbung achten?

Probiert auch mal etwas Neues aus! Es gibt ein sehr großes Angebot an interessanten Kursen und man sollte so viele besuchen, wie man nur kann. Wenn man so viel wie möglich ausprobiert und auch Zeit investiert, bekommt man sehr viel zurück.
Und als Tipp für die Bewerbung: In der Bewerbungsmappe sollte eine Entwicklung der Fähigkeiten zu sehen sein.

Zum Abschluss: Beschreibt euer Studium an der University of Applied Sciences Europe in drei Worten!

Intensiv, Abwechslungsreich, Kreativ

Die Ausgabe des Magazins ZEITgeschichte mit den historischen Kriminalfällen erscheint am 31. Januar 2018.

Klingt spannend? Mehr Infos zum Studiengang Illustration bekommst du nach wenigen Klicks hier!

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