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Good things can work - eine Exkursion zur aktuellen Mund- und Nasenschutzpflicht

Art und Design-Studierende an der UE auf dem Campus Hamburg machen Not zur Tugend.

Nachdem seit vergangenen Montag in Deutschland die Maskenpflicht eingeführt worden ist, haben sich Studierende des Fachbereichs Art & Design in einer Exkursion des Kurses Typografie unter der Federführung von Evelyn Solinski zusammengetan, um Masken herzustellen. Unter dem Motto „Good things can work“ produzieren sie nun modische Masken im Siebdruckverfahren.

In einem ersten Schritt kreieren die Studierenden – die um die Hygienemaßnahmen einzuhalten in Kleinstgruppen im Raum arbeiten – Motive, die den aktuellen Zeitgeist reflektieren. Zudem wird das Medium Maske auf seine Merkmale und Möglichkeiten als modische Neuerscheinung untersucht. Bei dem Projekt handelt es sich zudem um ein kurs- und fachbereichsübergreifendes Projekt in Kooperation mit Prof. Heike Ollertz und den Studierenden ihres Kurses Angewandte Bildstrategien.

Teil des Kurses ist u.a. die Umsetzung eines Webshops www.corona-hub.net, auf dem seit dem 1. Mai 2020 die Masken vertrieben werden.

Unterstützung bekommen die 13 Studierenden (Sophie Berg, Miguel Ribeiro Da Saude, Marcia Estevez Trautner, Antonia Albert, Erika Görz, Christopher Kauerauf, Schengi Ali, Tosca Mumme, Janne Studt, Louisa Jürgensen, Linda Schmied, Aiym Imangaliyeva, Toni Feldtmann) von dem Geschäft Mahler Stoffe, welches die Stoffe sponsert.

UPDATE: Spendenaktion

Am Mittwoch, den 27. Mai 2020 war unser Spendentag. Die Studierenden Tosca Mumme, Louisa Jürgensen und David Kern haben Termine mit der Bahnhofsmission und dem Elbschlosskeller vereinbart, um die Solidarmasken zu übergeben. Der Elbschlosskeller wurde seit dem Lockdown von einer Bar zur Suppenküche gemacht, um Bedürftige zu unterstützen.

Gestartet und organisiert wurde die Initiative im Fachbereich Art & Design nach einer Idee von Britta Leusing (Kanzlerin der UE) und der Unterstützung durch den Campus Manager Gerrit Neukam (Hamburg). Darauffolgend haben sich die Studierenden aller Fachbereiche zusammen gefunden und mithilfe des Sponsorings durch mahler.stoffe und des Raumnutzungsangebots der Galerie von Christian Pfaff (Kunstraum OBERFETT) an der Fertigung der Masken gearbeitet.

Während dieses Prozesses haben die Studierenden von der Entwicklung eines Artworks im Kurs „Typografie“ von Evelyn Solinski, der Umsetzung im Siebdruckverfahren, über die Konzipierung eines Webshops im Kurs „Angewandte Bildstrategien“ mit Prof. Heike Ollertz, bis hin zur Produktion an der Nähmaschine und dem Vertrieb tatenkräftig mitgewirkt. Die Studierenden haben praxisnah die Realisierung eines Konzeptes mit solidarischem Engagement kennengelernt.

Die Fähigkeiten aller Fachbereiche (Art & Design, Sport, Medien & Event und Wirtschaft) finden in diesem Projekt eine dynamische Symbiose und Kraft. „Pro verkaufter Maske wird eine an Bedürftige gespendet“ ist das Konzept der Inititative GOOD THINGS CAN WORK und ermöglicht, mit sorgfältiger Handarbeit, produzierte Masken an Bedürftige zu spenden. Die Spenden finden simultan zum Produktionsprozess statt. Sobald eine bestimmte Anzahl an Masken verkauft wurde, planen die Studierenden die Spendenaktion.

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