• Altonaer Museum

    © BTK Hamburg

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    © Moritz Marzi

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ALTONAER MUSEUM: CÄSAR PINNAU KÜNSTLERISCH GESEHEN

Cäsar Pinnau (1906 – 1988) zählt zu den vielseitig und international aktiven Architekten der Freien und Hansestadt Hamburg.
Vor diesem Hintergrund macht das Altonaer Museum das Leben und Werk eines Architekten, der seit den 1950er Jahren permanent im Bezirk Altona lebte, zum Gegenstand einer umfangreichen Sonderausstellung, zu der auch Studierende der BTK-Hochschule für Gestaltung Hamburg einen großen und wichtigen Teil beitragen. 

So boten die Studierenden einen Dialograum, um den Hamburger Architekten aus unterschiedlichen Perspektiven vorzustellen: künstlerisch, gestalterisch, experimentell und durchaus  auch kritisch.
Hierfür wurde die durchgehende schwarze Linie an der Ausstellungswand, die sich als 'roter Faden' durch die Ausstellung zoh, als Leitmotiv aufgegriffen. Dieser 'Lebensfaden' wurde aus der Ausstellung in den Aktionsraum weitergeführt und dort inhaltlich und ästhetisch ausgedeutet. Er verband verschiedene, mit eigenen Sinnbildern und Motiven angefüllte, teils interaktive Exponate.

Die Besucher wurden eingeladen, Eindrücke aus der Ausstellung mitzubringen und eine eigene Perspektive auf die Person Pinnau zu entwickeln. Die Studierenden griffen den Anspruch der Ausstellung auf, in Bezug auf seine NS-Vergangenheit kritisch zu sein. Der Faden führte also in die politischen Verstrickungen und die tiefen Verflechtungen von Leben und Werk Pinnaus mit den Netzwerken und Seilschaften der Mächtigen.

Leitung: Prof. Dr. Gora Jain, Prof. Christian Meyer zu Ermgassen
Studierende: Magdalena Adomeit, Anne-Sophie Engelhardt, Daniele Garofalo, Lena Goral, Ayla Hentges, Regina Mayr, Vitalij Mnatsakanov, Alara Sahin, Nele Sorgenfrei, Hao Wang, Kim Wrobel

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