• Regina Mayr Mohnblume

    Mohnblume von Regina Mayr

  • Simon Wüllenbeber

    Mohnblume und Soldat von Simon Wüllenweber

  • Marschbefehl an die Toten Deborah Raab

    Marschbefehl an die Toten von Deborah Raab

1918 Eine Mohnblume für den Frieden - Studierende stellen aus

Zwei Studierende und eine Absolventin des Studiengangs Illustration hatten die Möglichkeit, während der Veranstaltung: „1918 Eine Mohnblume für den Frieden“ zum 100-jährigen Gedenktag an das Ende des ersten Weltkrieges in Eupen in Belgien auszustellen.  Die Arbeiten von Alumna Regina Mayr sowie die Studierenden Deborah Raab und Simon Wüllenweber beziehen sich in ihren Deutungen auf verschiedene Aspekte der Lebenswirklichkeit während und nach Ende des Ersten Weltkrieges.


Das Thema Hoffnung greift Regina Mayr in Monotypien auf, die Mohnblumen in reduzierten Farben zeigen. Sie nimmt damit den in Deutschland weniger bekannten Brauch auf, im November unter dem Zeichen der Mohnblume für gute Zwecke zu sammeln und so zum Beispiel Kriegswaisen Hoffnung zu schenken. Das dunkle Farbschema resultiert aus dem Wunsch, die Wahrnehmung von Kälte, Nebel und Verkohltem aufzugreifen. Dieser Eindruck wird gedanklich noch um das Wissen über den keine 20 Jahre später folgenden zweiten Weltkrieg verstärkt.


Deborah Raab hingegen geht auf den Situationswandel der Soldaten während des Kriegsverlaufes ein. Sie befasst sich mit Leiden der Ehemänner, der Väter, der Geschwister im Einzugsalter und ihrer wechselnden Wahrnehmung der Geschehnisse durch die Zeit des Krieges bis zum Waffenstillstand. Eindruck hinterlässt dabei der Gedanke an die aus der Zeit überlieferten Zitate, dass man glaubte, man sei bis Weihnachten wieder aus dem Feld zurück.  Das Sterben und den Tod stellt sie eindrücklich in schwarz, weiß und grau dar, doch auch die Hoffnung auf Frieden klingt in dem Bild „Ruhendes Belgien“ an. Um zwei ruhig schlafende Löwen herum wachsen rote Mohnblumen auf den früheren Schlachtfeldern.


In den Drucken Simon Wüllenwebers werden die Spuren der Soldaten und deren bleibende Narben thematisiert. So zeigen sie beispielsweise Soldaten in Situationen vor während und nach dem Krieg. Dabei spielt er sowohl mit den Themen Zuversicht vor Kriegsbeginn, der Angst, den Schmerzen und der Hoffnungslosigkeit in den Schützengräben als auch dem Hauch von Hoffnung auf Frieden, wenn sich die Krieger von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen und sie sich als Menschen erkennen.

Die Arbeiten von Deborah Raab und Simon Wüllenweber sind vom 27. November für zwei Wochen am Campus Hamburg zu sehen.

Des Weiteren wurde in Zusammenarbeit mit dem Orchester Eastbelgica und zahlreichen Theater- und Musikgruppen eine historisch getreue Szenerie gestaltet. Zu Gast waren unter anderem der belgische Kulturminister sowie Botschafter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Weitere Infos und Berichte zum Event finden Sie unter:

www.brf.be

www.1918eupen.be

www.ostbelgiendirekt.be

www.grenzecho.net

www.eastbelgica.be

 

Deborah Raab

Instagram: deborahraab.daraabe

Facebook: DARaabe

 

Regina Mayr

Instagram: fuchsmitwald

Website: www.fuchsmitwald.de

 

Simon Wüllenweber

Instagram: simonjuanscreations

Website: https://www.artstation.com/simonjw

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