Erfolgsgeschichten

    • Erfolgsgeschichte Schaefer
    • BTK Thomas Schaefer Mann im Licht
    • BTK Thomas Schaefer Frau auf Bett
    • BTK Thomas Schaefer Weihnachtsbaum

    Thomas Friedrich Schaefer

    • Absolvent der BTK Berlin, Abschluss des Studiums 2014, Schwerpunkt: Fine Arts
    • zeigte seine Arbeiten auf unzähligen Ausstellungen, lebte und reiste in und durch Süd-Amerika, Europa, Südostasien, Westafrika und Nordamerika
    • im September 2015 ausgezeichnet mit dem Felix Schoeller-Preis in Konzeptioneller Fotografie

    "Das Studium hat großen Spaß gemacht. Schön ist, dass ich bis heute Kontakt zu den Dozenten habe. James Higginson ist ein enger Vertrauter. Mit ihm und Prof. Dr. Stephan Günzel treffe ich mich noch immer, um über meine Arbeiten zu sprechen. Das weiß ich sehr zu schätzen. Auch Andrej Glusgold und Matthias Leupold waren wichtige Menschen während des Studiums und sind es bis heute."

    Blog:
    http://www.tfschaefer.net/

    • Cindy Fuhlendorf Erfolgsgeschichte

    Cindy Fuhlendorf

    Cindy Fuhlendorf studiert Kommunikationsdesign an der UE Hamburg. Bei ihrem Praktikum bei Jung von Matt schnupperte sie Agentur-Luft und arbeitete unter anderem für Otto und OBI. Ihr persönliches Highlight: Die Umsetzung eines 1&1 TV Spots, der sogar im November 2016 im Fernsehen zu sehen war.


    Welches UE-Erlebnis (Fakultät Art& Design) hat dich besonders geprägt?

    Mir haben viele Kurse Spaß gemacht, aber zwei haben mich wirklich geprägt. Zum einen „Corporate Identity“ bei Ilona Klück. Hier habe ich das erste Mal wirklich gemerkt, wenn man eine gute Idee gefunden hat, fallen die Ausarbeitungen und alles andere leicht. Man merkt ganz schnell, dass eine Idee nicht gut ist, wenn die Ausarbeitung schwer und schleppend ist. In diesem Kurs wurde mir bewusst, dass ich mich sehr für C.I. interessiere. Schon vor meinem Studium habe ich mich für Packaging Design interessiert. Dieses Interesse hat sich in meinem jetzigen Kurs „Packaging Design“ noch einmal mehr als bestätigt. Mir macht es unglaublich viel Spaß, Konzepte zu entwickeln und sie selbst umzusetzen.

    Was begeistert dich an deinem Studium? Worauf bist du besonders stolz?

    Ich gehe in die Uni, um Inspirationen, Aufgaben und Hilfestellungen zu bekommen, der Rest ist Selbststudium und „Learning by doing“. Ich konnte vor meinem ersten Semester in Photoshop vielleicht gerade mal das Zauberstabwerkzeug benutzten und von Indesign und Illustrator hatte ich noch weniger Ahnung. Nach drei Jahren Studium habe ich dann beim „ADC Speed recruiting“ mehrere Komplimente für meine Photoshopfertigkeiten bekommen. Das hat mich wirklich stolz gemacht.

    Was hat dich bei deinem Praktikum am meisten begeistert und worauf bist du im Bezug aufs Praktikum besonders stolz?

    In meinem Praktikum hat mich am meisten die lockere und tolle Stimmung innerhalb der Agentur begeistert. Alle Mitarbeiter sind offen aufeinander zugegangen und waren immer hilfsbereit. Besonders toll fand ich, dass man als Praktikant nicht gleich als Kaffeeholer abgestempelt wurde. Jeder wurde ernst genommen und war ein gleichwertiger Bestandteil des Teams. Das hat mich sehr motiviert. Mein persönliches Highlight war die Umsetzung einer meiner Ideen für einen 1&1 TVC, welcher letztes Jahr im November im Fernsehen zu sehen war. Das war etwas sehr besonderes und hat mich, was meine Kreativität angeht, selbstbewusster gemacht. Denn man neigt ja doch immer dazu, sich selbst zu unterschätzten.

    Wo soll es mal hingehen? / Was ist dein Traum? Was willst du in 10 Jahren erreicht haben?

    Nach dem Studium möchte ich gerne erstmal in einer großen Agentur einsteigen und so viel Erfahrungen sammeln wie es geht. Nach meinem Praktikum in einer Werbeagentur interessiert mich auch mal der Bereich einer Designagentur. In zehn Jahren sehe ich mich entweder in einer tollen Agentur als CD oder in meiner eigenen kleinen Agentur auf Ibiza natürlich.

    Welche Erfahrungen aus deinem Studium haben dich beim Praktikum unterstützt?

    Aus meinem Studium hat mir auf jeden Fall sehr geholfen, dass wir ab und zu mal auf echte oder fiktive Briefings gearbeitet haben. Natürlich fand das Ganze nicht so statt wie in einer Agentur, aber es hat mir geholfen. Ich wusste zum größten Teil, wie man mit Briefings umgeht. Des Weiteren haben mir auch meine Adobe CC Kenntnisse, wie oben schon erwähnt, welche ich durch die Projekte an der University of Europe (ehemals BTK) gelernt habe, sehr geholfen, die Erwartungen meines CDs zu erfüllen.

    Beschreib dein Studium an der UE mit drei Worten.

    Eigenverantwortung. Vielseitigkeit. Kreativität.

    • Carmen Bachelor Arbeit
    • Carmen Bachelor Arbeit

    Carmen Lenhof

    Carmen Lenhof hat Fotografie an der UE Hamburg (ehemals BTK) studiert und schloss ihr Bachelor Studium mit ihrer Arbeit „InsideOut“ ab.  Was sie in ihrem Studium erlebt hat und wie sie zu dem Thema ihrer Bachelorarbeit gekommen ist, hat sie uns im Interview erzählt:


    An der BTK war immer was los: z. B. Auslandssemester, Praktika und Ressortarbeit. Welches BTK-Erlebnis hat dich besonders geprägt?

    Prägende Erlebnisse waren z.B. die Projektwochen. Ich durfte mit nach Finnland auf einen Polarlichter-Workshop. Das war wirklich eine tolle Erfahrung! Aber auch der Workshop „Visual Angels on Environmental Change“, welcher ebenfalls in Finnland stattfand, war sehr interessant. Dazu ist kürzlich sogar ein Buch veröffentlich worden. Die Projektwoche muss aber keine Reise sein. Oft haben uns auch Fotografen besucht, mit denen wir verschiedene Projekte realisiert haben. Die Themen waren alle sehr spannend, aber was mir vor allem bei den Projektwochen gefallen hat, ist, dass man sich eine Woche lang intensiv mit einem Thema auseinandersetzt und daran arbeitet - sei es allein oder im Team. Daraus entstehen tolle Projekte! Definitiv gehört aber auch das praktische Semester dazu. Da habe ich erstmals die Theorie praktisch erleben können und Einblick in den Alltag eines Fotografen erhalten. Aus diesem Praktikum konnte ich sehr viel für mich mitnehmen. Weitere prägende Erlebnisse waren die Ausstellungsvorbereitungen und natürlich auch die Ausstellungen selbst. Man hat viel darüber gelernt, wie man eine Ausstellung aufzieht und seine Arbeit richtig präsentiert.

    Welche Erfahrungen aus deinem Studium haben dich unterstützt, deinen ganz persönlichen Karriereweg einzuschlagen?

    Einen ganz klar definierten Karriereweg sehe ich noch nicht. Ich möchte mich noch ein wenig ausprobieren. Im Studium wurde viel angeschnitten, dass ich noch ausbauen möchte. Wie zum Beispiel die Richtung „Film“.

    Was hat dich zu deinem Bachelorarbeitsthema inspiriert?

    In meinem Umfeld habe ich Menschen, die an einer psychischen Krankheit leiden. Ich habe mich schon immer gefragt, was in Betroffenen vorgeht und was sie durchmachen. Das war der Anstoß meines Bachelorthemas.

    Wie bist du bei der Entwicklung und Umsetzung des Projektes vorgegangen?

    Ich habe mich schon im 6. Semester mit dem Thema „psychische Krankheiten“ beschäftigt. Es ist eine fotografische Arbeit mit 29 SW-Bilder entstanden, die ich ohne jegliche Hintergrundinformationen oder Inspiration erstellt habe. In meinem Bachelor habe ich mich dann auf endogene und affektive Psychosen spezialisiert und hierfür Schizophrenie und bipolare Störung als Beispiel aufgegriffen. Inspiriert zu den Bildern hat mich Verschiedenes: Texte von Betroffenen, Arbeiten von Künstlern, die selbst betroffen sind oder auch Musik. Aber überwiegend habe ich aus meiner eigenen Vorstellungskraft geschöpft. Auf den Bildern sind keine psychisch kranken Menschen zu sehen, sondern Modelle. Ich wollte der Krankheit kein Gesicht geben. Viel mehr ging es mir darum, das Gesamtgefühl einzufangen und eine emphatische Brücke zu den Betrachtern zu bauen. Durch die verschiednen Herangehensweisen haben sich auch neue Perspektiven entwickelt. Mit der Zeit habe ich dann zunehmend meine eigene Bildsprache gefunden.

    Was begeistert dich an deinem Projekt und worauf bist du besonders stolz?

    Trotz des gesellschaftskritischen Themas wurde es gut aufgenommen und reflektiert. Das zeigt mir, dass ich für den Einstieg in ein solch kritisches Thema einen Zugang zu den Menschen gefunden habe. Das war u.a. auch Ziel meiner Arbeit.

    Erzähl uns von einem Beispiel aus deinem Studium, bei dem es sich gelohnt hat, bekannte Pfade zu verlassen / über eigene Grenzen zu gehen? Was war dabei dein Antrieb / was hat dich unterstützt?

    Wie eben schon erwähnt, waren sowohl die Ausstellungsvorbereitungen, als auch die Ausstellungen selbst prägende Erlebnisse - vor allem die Bachelorausstellung. Da wir sehr wenige waren, musste der Einzelne viele Aufgaben übernehmen. Aber für das Ergebnis haben sich die schlaflosen Nächte und die Anstrengungen gelohnt. Ingesamt war es eine sehr stressige Zeit, aber auch eine sehr lehrreiche.

    Wo soll es jetzt für dich hingehen? Was ist dein Traum?

    Auf jeden Fall möchte ich noch weitere eigene fotografische Projekte realisieren. Zum anderen möchte ich aber auch noch verschiedene Richtungen ausprobieren, vor allem interessiert mich der Bereich Film.

  • Lea Nagano


    "Kyosei thematisiert die katastrophalen Ereignisse um Fukushima. Ich war in jenen Tagen in Tokio. Meine mit dem Erdbeben, dem Tsunami und der nuklearen Katastrophe einhergehenden widersprüchlichen Stimmungen transformierte ich in ein mediales Panorama.
    Am 11. März 2011 ereignete sich in Japan das schwere Erdbeben, das unter anderem den Reaktorunfall in Fukushima zur Folge hatte. Dies war für mich eine verstörende Erfahrung, die meine Vorstellung von der Stadt Tokio sehr stark beeinflusste. Der Titel des Filmes »Kyosei« bedeutet Koexistenz und verweist auf den Widerspruch, trotz der Angst vor der radioaktiven Strahlung ein normales Leben zu führen. Die Szenen zeigen Tokio einerseits als eine in der Nacht hell erleuchtete, dynamische Stadt, aber auch als eine, die durch das atomare Ereignis ins Wanken geraten ist. Verängstigte Personen verlieren sich in den anonymen Menschenmengen der Großstadt Tokio, die im Laufe der Animation immer stärker abstrahiert wird."

    "Der Natur wird als Ursprung der Naturgewalt und als Ort des Stattfindens der atomaren Katastrophe besondere Bedeutung zugewiesen. Kyosei ⁄ Coexistence wird als Panorama gezeigt und ermöglicht dem Betrachter, eine Bildwelt als seine Umgebung zu erfassen. Gespräche mit Besuchern zeigten, dass die Panoramainstallation ein visuelles Erlebnis ist, das den Betrachter stark emotional involviert."

    Wie kam es zu der Idee, ein Panorama als Abschlussarbeit zu realisieren und welche Erfahrungen konntest du dabei sammeln?
    Mein Interesse für mediale Räume entstand im sechsten Semester. Ich realisierte in einer Gruppe von vier Leuten ein erstes kleines Panorama im Rahmen des Seminars Mediale Räume bei Daniel Wangen. Jeder von uns hatte verschiedene Kompetenzen, und am Ende war etwas entstanden, was einzeln so nicht zu leisten gewesen wäre. Die Arbeit in der Gruppe und die Tatsache, dass man sich seinen eigenen isolierten Raum für einen Film baut, haben mir von Anfang an sehr gefallen. Dazu kam, dass die Wirkung des Panoramas für mich überraschend war. Der Film, den ich zuvor nur vom Bildschirm kannte, war auf einmal im Raum erlebbar. Der Betrachter ist so anders involviert. Ich glaube nicht, dass man im Panorama der Illusion erliegt, an einem anderen Ort zu sein, aber ich kann eine narrative Atmosphäre erschaffen, auf die der Betrachter unmittelbar reagiert.

    Die Erfahrungen, die ich mit diesem Prototypen sammeln konnte, haben mich dann zu der Idee für mein Abschlussprojekt geführt und mir auch das Vertrauen gegeben, die Arbeit bewältigen zu können. Diesmal sollte das Panorama größer werden und ein Thema bekommen, das mit mir zu tun hatte. In der Umsetzung hatte ich dann wieder ein tolles Team – für den Bau des Raumes, den technischen Aufbau und den Sound –, aber Konzeption, Umsetzungsplanung und Ausführung lagen in meiner Verantwortung. Und obwohl ich in jedem Detail genau wusste, was zu tun war, war ich am Ende doch von der Komplexität und Dimension der Arbeit überrascht. Der Raum im Durchmesser von fünf Metern und eine zwei Meter hohe Projektion waren beeindruckender, als ich es mir vorgestellt hatte. Das Feedback, das ich von den Besuchern bekommen habe, egal, wo es aufgeführt wurde, bestätigte mir, dass es mir gelungen war, eine Atmosphäre zu erzeugen, die emotional bewegte. Das waren für mich wertvolle Erfahrungen und bekräftigende Reaktionen, in dieser Art des Gestaltens weiterzuarbeiten. 

    Wie ging es nach dem Studium weiter?
    Ich habe zunächst bei der Agentur Tamschick Media+Space ein Praktikum gemacht, um einen tieferen Einblick in den Arbeitsalltag zu bekommen. Dort habe ich an medialen Raumkonzepten für Museen und Messen mitgewirkt. Parallel dazu konnte ich für ein kleines Theaterensemble in Berlin verschiedene Bühnenbilder mit eigenen Videos erweitern. Hier war für mich die Teamarbeit wieder ein Thema. Am Theater ist jeder sehr in seiner Disziplin und muss darauf achten, sich auf die anderen einzulassen. Gerade bin ich mitten in der Produktion für eine Fassadenprojektion, die im Rahmen eines klassischen Konzertes in Luxemburg zu sehen sein wird. Dafür arbeite ich zum ersten Mal mit Daniel zusammen. Es ist spannend zu erleben, wie die ehemaligen Dozenten im Job funktionieren.

    So wie es klingt, werden die medialen Räume dich auch in Zukunft beschäftigen. Hast du schon Pläne, wie es weitergeht?
    Der Raum scheint mein roter Faden zu sein. Im Herbst fange ich ein Masterstudium an. Ich habe aufgrund meines Portfolios an der University of the Arts London – Central Saint Martins ein Stipendium für den Studiengang Narrative Environments bekommen. Die Studenten kommen aus verschiedenen Fachbereichen, wie zum Beispiel Architektur oder Grafikdesign. Mir wurde gesagt, dass jemand mit einem filmischen Background eher selten ist. Ich bin sehr gespannt.

    Portfolio: cargocollective.com/leanagano
    Vimeo: /leanagano

    • Tomaso Baldessarini wins two times at PX3 in Paris

      BTK-Alumni Tomaso Baldessarini gewinnt PX3 Award in Paris

      Gold und Honorable Mention Award in Kategorie Portrait

    Tomaso Baldessarini


    “Mein Studium an der BTK war sehr facettenreich, sicherlich bin ich mit meiner Art nicht immer auf Freude einiger Professoren gestoßen. Ich habe immer schon viel neben dem Studium fotografiert, um Praxiserfahrung zu sammeln und neue Kontakte zu finden, die potenzielle Arbeitgeber sein könnten. Ich habe mein Praktikum vorgezogen, weil ich wissen wollte, ob ich das wirklich mein ganzes Leben machen möchte. Es gab sehr viele Studieninhalte, die mich wahnsinnig fasziniert haben. Medientheorie, Designgeschichte oder auch Philosophie waren einige der Kurse, die fundamental zu meinem Lebensweg beigetragen haben. Man muss eben wissen, dass man in Eigenverantwortung hat. Keiner trägt einem etwas nach, Du musst es selber wollen und auch dafür kämpfen. Von nichts kommt nichts!”

    “An der BTK ist die Atmosphäre sehr persönlich und alles ist in einem Haus. Ich bin mit allen Dozenten und Mitstudenten gut klar gekommen. In dieser Zeit habe ich gelernt, meinen Kopf ausschalten zu können und meiner Intuition zu vertrauen.”

    “Der persönliche Kontakt zu den Professoren gestaltet das Studium üblicherweise auf einer sehr freundschaftlichen Ebene. Ich habe mir in dieser Zeit außerdem jemanden gesucht, mit dem ich irgendwie verbunden war, jemanden, der mich versteht. So konnte ich Probleme, die ich hatte und an denen ich manchmal ewig rumgebastelt habe, in einem schnellen Gespräch klären, was auch bei meiner Bachelorarbeit so war. Ich hatte drei verschiedene Konzepte, die ich mit Prof. Katrin Thomas besprochen habe. Danach war sofort klar, was ich mache. Wenn man Dozenten nicht nur als Lehrkörper wahrnimmt und zu ihnen geht, mit ihnen über Ideen redet und diskutiert kann man sie auch als eine Art Mentor verstehen. Da die Kurse an der BTK meist sehr klein (zehn bis 15 Leute) hat man auch jede Menge Gelegenheiten, sich mit den Professoren auszutauschen.”

    “Wenn man wie ich rein auf Fotografie und Bildbearbeitung spezialisiert ist, lohnt sich eine Selbstständigkeit. Sicherlich ist eine Galerie und eine Rep, wie in meinem Falle, sehr hilfreich. Sicherlich dauert es aber bis man nach dem Studium, um in den Genuss eines solchen Luxus kommt. Ohne harte Arbeit und Selbstinitiative wird das nichts mit dem Traum, als Fotograf zu arbeiten und davon zu leben. Es gibt einfach zu viele hier in Berlin, seinen eigenen Standpunkt klar zu machen ist ein großes Unterfangen. Nach einer gewissen Zeit hat man mir den Freiraum gegeben, den ich brauchte, alle Professoren haben mich bei meinen Projekten unterstützt. Die BTK war ein wichtiger Abschnitt in meinem Leben und ich würde mich immer wieder entscheiden, an dieser Uni zu studieren!”

    Webseite: www.baldessarinistudio.com
    Facebook: facebook.com/TomasoBaldessariniPhotography

  • Remo Gambacciani

    • Absolvent der BTK Berlin, Student von 2010 bis 2012, Abschluss in Motion Design (B.A.)
    • 2014 - heute: 3D Artist & Motion Design Freelancer weltweit
    • 2012 - 2014: 3D Artist & Motion Designer bei SEHSUCHT, Berlin
    • 2010 - 2012: Studium Visual- & Motion Design an der BTK
    • 2009 - 2010: Studium Kommunikationsdesign an der Design Academy Berlin
    • 2007 - 2008: Event- & Design Manager, Schweiz
    • 2006: video- und fotografische Dokumentation einer Reise durch Kanada, USA und Mexiko
    • 2003 - 2005: Visual Concepter/ Merchandiser, Zürich
    • 2000 - 2003: College of Art and Design, Zürich
    • 1999 - 2003: Display Artist, Zürich

    „Das Studienprogramm an der BTK ist ein guter Ausgangspunkt, um die eigenen Passionen und Fähigkeiten zu entdecken. Zumal das Programm mehrere Ausrichtungen kombiniert und unterschiedliche Kurse anbietet, ist es ein Leichtes, Vorlieben festzustellen und eigene Wege zu gehen. Ich war fasziniert von der Auswahl an technischem Zubehör, welches die BTK zum Verleih bereitstellt. Dies ist eine große Hilfestellung im kreativen Arbeitsprozess und vereinfacht das Studentenleben auf vielerlei Weisen! Die Zusammenarbeit mit den Lehrenden ist sehr liebenswert und locker. Sie sind praktisch und technisch sehr kompetent. Wie immer im Leben, liegt es auch hier an einem selbst, wie viel Wissen man sich in der begrenzten Zeit aneignen kann und wie viel man aus dem Studium für sich herausholt. Wenn man erst einmal in der Branche mit Kunden arbeitet, erinnert man sich gerne zurück an die Zeit, in der man selbstständig kreativ tätig sein konnte, ohne dass einem jemand über die Schulter schaut…“

    „Durch die BTK bin ich zum 3D gekommen. Vor dem Studium hatte ich kaum jemals ein 3D-Programm genutzt. Meine ersten größeren 3D-Projekte waren „Drillbot“ und „The Limit“, dabei entwickelte ich eine Leidenschaft für 3D/VFX, fließende Dynamik sowie die Teilchenphysik.“

    „Mein erster persönlicher Erfolg war meine Bachelor-Thesis „CYCLE“, welche auf Vimeo entdeckt wurde und auf dem „One Minute“ Filmfestival in der Schweiz (2012) gelistet wurde. Zu sehen war sie auch auf einigen Blogs, wie Behance’ Motion Graphics Served.“

    „2012 hatte ich die Gelegenheit, im großartigen Studio SEHSUCHT Berlin zu arbeiten, wo ich an mehreren großen Projekten teilnahm und meine 3D-Fähigkeiten ausbauen konnte. Es war eine wunderbare Erfahrung, das Wissen aus meinem BTK-Studium aufs nächste Level zu bringen und im professionellen Kontext wieder zu erleben. Das erfolgreichste Projekt während meiner Zeit bei SEHSUCHT Berlin war das Showpaket für die MTV European Music Awards 2012.“

    Auszeichnungen: ADC (2013, 2x Bronze in "Designpackage" and in "Motion Graphics/3d"), ITFS (2013, Gold in "Advertising") BASS (2013, Gold in "Programme Branding Design")

    Nominierungen: Cannes Lions (2013, in "Design")

    „In den folgenden zwei Jahren arbeitete ich im Studio SEHSUCHT, wo ich ich weiterhin vom tiefgreifenden Studienwissen von der BTK sowohl praktisch als auch technisch profitierte. Mit meiner Leidenschaft für 3D-Simulationen und Physik, welche ich über die Jahre entwickelt hatte, konnte ich mir einen Namen als „der Mann für Flüssigkeiten und Teilchen“ machen und somit genau das tun, worauf ich am meisten Lust hatte! Ich war an weiteren ausgezeichneten Projekten in der 3D-Branche beteiligt.“

    „Zuletzt wagte ich einen weiteren Schritt und begann meine Karriere als Freelancer. Es ist spannend, Ideen und Konzepte für eigene Projekte zu entwickeln und mehr Verantwortung zu übernehmen - es erinnert mich ein wenig mehr an meine Studienzeit an der BTK.“

    www.gambacciani.com

  • Marcel Bachran

    • Absolvent der BTK Berlin, Studium 2011 — 2014, Schwerpunkt: Kommunikationsdesign / Interaction Design
    • Derzeit Visual Design bei think moto, Berlin
    • Praktikum im Studium bei Heine/Lenz/Zizka, Berlin

    Ich habe an der BTK immer besonders geschätzt, dass man sich mit den Professoren und Dozenten auf Augenhöhe austauschen konnte. So habe ich die Lehrenden immer eher als Wegbegleiter verstanden, die einem auch neben dem Studienalltag zu ersten realen Projekten verhelfen können.

    Obwohl ich es sehr gut fand, das interdisziplinäre Kursangebot voll ausschöpfen zu können, so hat mir meine Bachelorarbeit doch mit am meisten Spaß gemacht, weil ich mich auf dieses eine Projekt konzentrieren konnte. Durch die theoretische Auseinandersetzung konnte die Idee für das praktische Projekt nach und nach reifen, was dazu geführt hat, dass ›Methodo‹ zu einer recht runden Sache geworden ist. Außerdem habe ich meinen Fokus auf UI/UX Design mit diesem Projekt nochmals vertieft und mit meiner Leidenschaft für's Brandings verbunden.

    Portfolio: www.behance.net/marcelbachran
    Blog: www.heymarcello.tumblr.com

  • Felix Hülpüsch


    "Die Interdisziplinarität und die kleinen Seminargruppen haben mir besonders gut gefallen, weil das Lernklima dadurch angenehm war und man eine Menge ausprobieren konnte, bevor man seinen Fokus auf einen Schwerpunkt legt."

    "Mein Lieblingsprojekt? Meine Bachelorarbeit! Dafür produzierte ich einen illustrierten Gedichtband zu ausgewählter Lyrik Gottfried Benns und konnte meine Lieblingsdisziplinen Illustration und Editorial Design zusammenführen. Von der Konzipierung bis hin zur finalen Produktion habe ich mich um alle Schritte persönlich gekümmert und bin mit dem Ergebnis nach wie vor sehr zufrieden. Krönender Abschluss meines Studiums!"

    Portfolio: www.behance.net/felix-huelpuesch